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Initiativen vernetzen

WDB setzt sich für Bündelung der Kräfte ein Initiativen vernetzen

Die Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger (WDB) setzt sich für eine Bündelung der Förderinitiativen im Bereich Wirtschaft, Handel, Tourismus, Kultur und Liegenschaften ein. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion im Stadtrat eingebracht, der aber zunächst in den Fraktionen diskutiert wird.

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Engelbert Gatzemeier.

Quelle: Archiv

Duderstadt. Derzeit arbeite eine ganze Reihe von Initiativen an ähnlichen Themenfeldern, begründet Lothar Dinges den Antrag für die Fraktion: Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Landkreise Göttingen und Osterode (WRG) als Ansprechpartner für Unternehmer und Gründer, Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt (TSD) als Förderer von Wochenmarkt, Themenmärkten und Aktionen rund um die Kernstadt, HVE Eichsfeld Touristik im Bereich Heimat- und Kulturpflege und touristisches Qualitätsmanagement.

Ebenfalls aktiv seien die Tourismusförderungsinitiative „Göttinger Land“ mit Info- und Freizeitbörse, die Tourismusförderung der Stadt Duderstadt mit der Gästeinformation und einer weiteren Stelle in der Verwaltung, Duderstadt 2020 als Stadtentwicklungsinititiative und Schnittstelle zu weiteren Initiativen, die Theater- und Konzertvereinigung als Veranstaltungsorganisator und die LNS-Gesellschaft mit dem Team des Duderstädter Kultursommers mit Kulturprogramm im Stadtpark und dem Rathaushof. All diese Kräfte arbeiteten auf ähnliche Ziele hin.

„Die Verwaltung möge durch ein externes Gutachten prüfen lassen, wie die genannten Akteure bei gleichem Aufwand bessere Ergebnisse erzielen können.“ Lothar Dinges für die WDB-Fraktion im Stadtrat

Die WDB beantrage nun, die Verwaltung möge anhand eines externen Gutachtens prüfen lassen, inwiefern „die Akteure bei gleichem Aufwand bessere Ergebnisse erzielen könnten“. Ziel sei es, eine Vernetzung auf kommunaler Ebene herzustellen, um „mit genügend Entscheidungsspielraum sinnvolle Maßnahmen umsetzen“ zu können. „Hier muss in Kooperation mit der WRG bedeutend effektiver agiert werden“, begründet Dinges den Vorstoß seiner Fraktion.

Struktureller Vergleich

Engelbert Gatzemeier von der Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger (WDB) zieht einen Vergleich zur sächsischen Stadt Pirna, um das Ziel des WDB-Antrags zu verdeutlichen. In Pirna habe er regelmäßig mit vier Stadtplanern zu tun. „Dort gibt es eine Stadtentwicklungsgesellschaft, die sich unter anderem um Punkte wie Gewerbeansiedlung, Leerstand und Zukunftsentwicklung kümmert“, berichtet der Westeröder. „Wir müssen bei uns in Duderstadt ähnliche Strukturen hinbekommen“, fordert er, denn er sehe ein Problem darin, „wenn alle Initiativen ihr eigenes Süppchen kochen“. Es sei bedeutend effektiver, alle unter einen Hut zu bekommen. Gatzemeier sieht aber nicht nur in der Ferne Beispiele für eine positive Entwicklung: „Ich komme immer mal wieder am Gewerbegebiet in Bovenden vorbei. Es ist toll, was sich dort in den vergangenen Jahren getan hat.“

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