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Waaker Umgehung: Nach Freigabe folgt Freigabe der Westeröder Umgehung

Direkter Anschluss erst nach Freigabe Waaker Umgehung: Nach Freigabe folgt Freigabe der Westeröder Umgehung

Nach Eröffnung der Waaker Umgehung rückt jetzt die Freigabe der Westeröder Umgehung näher. Voraussichtlich ab Mitte Oktober kann der Verkehr über die neue Trasse rollen, die am ebenfalls neu angelegten Euzenberg-Kreisel endet. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

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Soll vier Wochen nach Freigabe der Umgehung die neue Bundesstraße an Westerode anbinden: die Abfahrt Westerode-Nord.

Quelle: Thiele

Westerode. Die direkte Verbindung von der B 446 nach Westerode wird nach Freigabe der verlegten Bundesstraße allerdings erst einmal gekappt. Erst wenn der Verkehr über die neue Trasse läuft, wird in einem zweiten Schritt der Anschluss Westerode-Nord kurz vor dem Ortseingang komplettiert. Wer über die B 446 nach Westerode gelangen will, kann das rund vier Wochen lang nur über die Abfahrtsrampen auf die Landesstraße 569 zwischen Nesselröden und Westerode. Der Anschluss dort, für den die Landesstraße gesperrt werden musste, ist bereits fertiggestellt.

„Nach Freigabe der Umgehung kann Westerode voraussichtlich bis Mitte November nur über die Abfahrt am Rosenthaler Hof angefahren werden“, sagt Projektleiter Thomas Groth von der Landesstraßenbaubehörde in Goslar. Die alte Bundesstraße bei Westerode, über die der Verkehr zurzeit provisorisch auf einer geteilten Spange mit Bypass rollt, soll zurückgebaut und Rekultivierungsfläche werden. Ein Teilstück der Straße bleibt erhalten, damit der überörtliche Gemeindeverbindungsweg Mingerode/Obernfeld parallel zur alten Bahnstrecke erreichbar bleibt. Radfahrer können die neue Brücke bei Westerode als Unterführung der verlegten Bundesstraße nutzen.

Die Umgehung Westerode bildet als Verkehrseinheit 2 das Mittelstück des Gesamtprojektes, das eine Bundesstraßenverlegung von Obernfeld bis zur Landesgrenze Thüringen vorsieht. Während die Umgehung Obernfeld/Mingerode als Verkehrseinheit 1 noch in den Sternen steht, läuft für die Verkehrseinheit 3 Duderstadt-Tiftlingerode-Gerblingerode mit Pferdeberg-Tunnel das Planfeststellungsverfahren. Die Fortführung der Umgehung soll an den neuen Euzenberg-Kreisel angeschlossen werden.

Die Gesamtkosten für die 1,4 Kilometer lange Umgehung Westerode belaufen sich auf gut 17 Millionen Euro. Für den Anschluss Westerode-Nord und an die Landesstraße beim Rosenthaler Hof werden auf der neuen Trasse Linksabbiegespuren und Ausfahrspuren für Rechtsabbieger, für den Anschluss ans Gewerbegebiet Breiter Anger eine Ampelanlage  eingerichtet.

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©Richter