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Wallfahrt auf zwei Rädern

Kolpingverband Untereichsfeld Wallfahrt auf zwei Rädern

Propst Bernd Galluschke hat 24 Fahrradwallfahrern des Kolpingverbandes Untereichsfeld den Reisesegen für den Weg nach Vierzehnheiligen gespendet. Zum dritten Mal bewältigen die Kolpinger die mehr als 250 Kilometer lange Strecke auf zwei Rädern. Den Reisesegen holten auch einige Motorradfahrer ein.

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Probst Bernd Galluschke spendet Segen für den Weg.

Quelle: Franke

Duderstadt. Die von Michael Nachtwey und Hans-Georg Kopp organisierte Tour führte wieder über Treffurt und Creutzburg zur ersten Übernachtung in Bad Salzungen. Dabei ist die Strecke durchaus anspruchsvoll. So verwies Nachtwey auf einen Anstieg hinter Heiligenstadt, der zwar gar nicht steil aussieht, sich aber über eine lange Strecke zieht. „Auf den sieben Kilometern kann man Körner für 70 Kilometer verbrauchen“, erklärte er die bevorstehende Anstrengung in der Sprache der Radrennfahrer.

125 Kilometer am ersten Tag

Die Kolpingmitglieder wussten bei der dritten Auflage, auf was sie sich einließen. „Einige von uns haben rund 1000 Kilometer in den Beinen“, erzählte Nachtwey von den Vorbereitungen auf die Tour. Bis zum ersten Etappenziel waren am Sonnabend rund 125 Kilometer zu bewältigen. Weiter geht es am Sonntag auf einer Strecke von rund 77,5 Kilomtern zur zweiten Übernachtung in Hildburghausen.

Ankommen wollen sie am Montagmittag gegen 12.30 Uhr in Vierzehnheiligen. Auf dem Weg dahin müssen sie durch Coburg. „In Coburg haben wir uns die ersten beiden Male verfahren“, erinnerte sich Nachtwey und ergänzte, dass „wir dort die Beschilderung von Fahrradwegen schätzen gelernt haben“.

Fahrt mit Gott

An der Spende des Reisesegens beteiligten sich auch einige Fahrer einer Motorradgruppe, die seit 2003 nach Vierzehnheiligen fährt. „Im ersten Jahr sind 40 Leute mitgefahren“, erzählte Rainer Brand aus Gerblingerode. Mittlerweile sei es ein fester Stamm von 15 Fahrern, die in Vierzehnheiligen eine Woche verbringen.

Und Brand erzählt von Martin Creutzig, der sich am Sonnabend, 18. Juni, zu Fuß auf den Weg gemacht hatte und eine Woche später, am Sonnabend gegen 17.30 Uhr, den Wallfahrtsort erreichen wollte.

„Fahrt mit Gott“, schickte der Propst die Pilgergruppe auf die Reise. Dazu empfahl er, jeden Tritt in die Pedale bei Gott als Gebet anzukündigen. Denn unterwegs sei es sicherer, die Hände am Lenker zu lassen, als sie zum Gebet zu falten. Das könnten die Wallfahrer am Ziel nachholen.

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©Richter