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Wandergruppen lernen Gieboldehäuser Umgebung kennen

750 Aktive Wandergruppen lernen Gieboldehäuser Umgebung kennen

Rund 750 Wanderer, darunter knapp 700 Erwachsene, sind am Sonntag vom Gieboldehäuser Schloss aus zu einer Wanderung über drei Routen gestartet. „Wandern mit andern“ stand auf dem Programm.

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Am Ziel angekommen: Am Eschenhof wärmen sich die Wanderer bei Tee und Kaffee auf.

Quelle: Schneemann

Gieboldehausen. Der Heimat- und Verkehrsverein und der TV Germania Gieboldehausen hatten die Streckenführung im Programm des Kreissportbundes mit weiteren Kooperationspartnern organisiert. „Traumhafte Impressionen vom Rotenberg“ war es überschrieben – und genau diese konnten die Wanderer bei bestem Wetter genießen.

 
Zunächst legten sie den gemeinsamen Teil des Weges durch das Ortszentrum und an den beiden Kirchen vorbei zurück. Am Klinkerbrunnen entlang gingen die Teilnehmer der 13 Kilometer langen Strecke zum Kolpingkreuz. Vom Thiershäuser Berg blickten sie weit über Gieboldehausen hinaus auf die Thüringer Berge, die Gleichen und den Weh-Berg im Gillersheimer Forst. Vorbei an den Fischteichen wanderten die Teilnehmer zur Tongrube. Nach einer Rast passierten sie das Jagdhaus und gingen bergan auf den Fastweg, bevor sie zum gemeinsamen Treffpunkt aller Wanderer, dem Eschenhof zurückkehrten.

 
Eine Strecke von zehn Kilometern brachten die Wanderer auf der blauen Route hinter sich. Dabei überwanden sie rund 129 Höhenmeter. Während sie zu Beginn gemeinsam mit den beiden anderen Gruppen unterwegs waren, führte ihr Weg sie hinter der Rhumemühle durch das Naturschutzgebiet Rhumeaue. Nach einem Anstieg auf den Schierenberg legten sie den Weg über den historischen Fastweg zurück. An der Schutzhütte auf dem Heimkenberg vorbei führte ihre Route zurück zum gemeinsamen Zielort.

 
Die Wanderer auf der grünen Route hatten mit sechs Kilometern die kürzeste Strecke gewählt. Ihr Weg führte durch den Kopfhainbuchenwald, den sie über den Tischengrund erreichten. Bis zum Panoramapunkt „Schöne Aussicht“ hatten die Wanderer einige Anstiege zu meistern. Über den freien Rotenberg führte ihr Weg ins Tal zurück und durch die Rhumeaue zum Eschenhof.

 
Dort verbrachten Wanderer und Organisatoren einige gemeinsame Stunden bei wärmendem Kaffee und Tee und Musik der „Flotten Flöten“. Durchgehend positive Reaktionen habe er bekommen, berichtet Mitorganisator Michael Ohm. Sowohl die Strecke als auch die Erklärungen an den verschiedenen Info-Stationen seien gut angekommen. Zudem habe er gehört, dass sich die meisten der Teilnehmer für die lange Strecke entschieden hätten – ein gutes Zeichen, wie er findet. Dass die Gieboldehäuser zwei Jahre nach der Bewerbung beim Kreisspoprtbund den Zuschlag für „Wandern mit andern“ in ihrem Ort bekommen hätten, mache ihn stolz. „Die Vorbereitung hat natürlich Arbeit gemacht“, sagt er. Andererseits habe er großen Spaß gehabt „in Gemeinschaft etwas für die Gemeinschaft auf die Beine zu stellen.“

 

Alle Routen erwandert

 

Für den Kreissportbund Göttingen hat Bernd Gellert am Sonntag rund 35 Wanderer ausgezeichnet, die an allen Angeboten in der Reihe „Wandern mit andern“ teilgenommen haben. Fünf von ihnen erhielten während einer Verlosung Präsente. Auch die Wandergruppe des TVG Gieboldehausen nahm Ehrungen vor: Die drei teilnehmerstärksten Wandergruppen erhielten eine Auszeichnung, berichtete Michael Ohm.

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©Richter