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Warten auf den Storch in Rollshausen

Jäger bauen Nistplatz Warten auf den Storch in Rollshausen

Elmar Gecius hat dem demografischen Wandel in Rollshausen den Kampf angesagt. Mit einer unkonventionellen Idee: „Wenn sich der Storch bei uns ansiedelt, steigt die Geburtenrate bald rapide an“, prophezeit der 70-Jährige. Zugegeben, ganz ernst meint der Jäger seinen Vorschlag natürlich nicht.

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Hoffnung auf Rückkehr von Meister Adebar nach Rollshausen: Jäger bauen mit Eichenstamm und Weidenzweigen ein Storchennest.

Quelle: Richter

Rollshausen. Die Rückkehr von Meister Adebar nach Rollshausen würde ihn trotzdem freuen. Daher hat Gecius mit einigen Jagdfreunden, darunter Initiator Rüdiger Grube, ein knapp acht Meter hohes Storchennest gebaut und am Ortsrand aufgestellt.
Die Realgemeinde Gieboldehausen stiftete eine Eiche für den Stamm des Nests.

Dann übernahmen die Rollshäuser Jäger, schnitten den Baum zurecht, hoben und gossen das Fundament aus. Das im Durchschnitt fast 1,50 Meter große Nest wurde aus Weidenzweigen geflochten. „Es ist storchengerecht gebaut, und wir hoffen nun, dass bald einer im Anmarsch ist“, sagt Gecius. Zuletzt soll ein Storchenpaar in Rollshausen gebrütet haben, als Gecius ein kleines Kind war: „Erinnern kann ich mich daran nicht.“

Von Rupert Fabig

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