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Weizen: Qualität lässt zu wünschen übrig

Regen stoppt Ernte Weizen: Qualität lässt zu wünschen übrig

Tief Beate sorgt dafür, dass die Mähdrescher zwischenzeitlich stillstehen. Für die Ernte ist es zu nass geworden.
Von zwei bis drei Tagen Pause geht Kreislandwirt Hubert Kellner aus.

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Noch auf dem Halm: Weizen bereitet den Getreidebauern in diesem Jahr einige Probleme.

Quelle: Pförtner

Zirka 90 Prozent des Weizens seien im Raum Duderstadt inzwischen allerdings bereits „abgemacht“, berichtet der Desingeröder.

Kellner zufolge haben die Gewitterschauer am Sonntag den Landwirten regional und zeitlich sehr unterschiedlich einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Während ich selbst in der Gemarkung Sattenhausen noch bis Sonntagabend Weizen mähen konnte, fing es im Raum Duderstadt schon nachmittags an zu regnen“, erläutert der Landwirt, der auch Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes ist.

Geschäftsführer Michael Steinberg vom Kornhaus Duderstadt berichtet von großen Qualitätseinbußen beim Weizen. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich das Verhältnis Brotweizen zu Futterweizen umgekehrt. Wegen kleinerer Körner und niedrigerer Fallzahlen falle doppelt so viel Futterweizen an, der nicht zum Herstellen von Brot und Backwaren geeignet sei. Steinberg dankt im Zusammenhang mit der Ernte den Anwohnern der Straßen, auf denen die Landwirte ihr Getreide auch in den Nachtstunden anliefern.

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©Richter