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Wenzel spricht bei Kundgebung am Rathaus

„Bündnis gegen Rechts“ Wenzel spricht bei Kundgebung am Rathaus

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel hat sich für den Protest gegen den „Freiheitlichen Bürgertreff“ des „Freundeskreises Thüringen / Niedersachsen“ am Sonntag in Duderstadt angesagt. Wie das „Bündnis gegen Rechts“ mitteilte, werde sich der Grünenpolitiker mit einem Redebeitrag beteiligen.

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Stefan Wenzel

Quelle: Archivfoto

Duderstadt. Wie schon in der vergangenen Woche soll auch am Sonntag, 10. Januar, wieder auf dem Platz vor dem Rathaus demonstriert werden. Beginn ist um 16.30 Uhr unter dem Motto „Gesicht zeigen für ein friedliches Miteinander aller Menschen in und um Duderstadt“. Mit Informationen, Musik und Redebeiträgen solle „ein deutliches Zeichen“ gegen den „Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen gesetzt werden, kündigte Dirk Glowatz an, der die Versammlung angemeldet hat. Der „Freundeskreis“ wolle am Sonntag erneut „sein rechtes Gedankengut“ in Duderstadt verbreiten. Wie die Stadtverwaltung bestätigte, hat der „Freundeskreis“ erneut eine Versammlung am Westerturm angemeldet.

Über die Teilnahme Wenzels an der Gegendemonstration freue er sich, sagte Glowatz, und kündigte an, der Landtagsabgeordnete werde sich mit einem Redebeitrag einbringen. Wie der Kreisverband der Grünen in Göttingen ankündigt, werden auch  die Landtagabgeordneten Helge Limburg und Julia Willie Hamburg vor Ort sein, um das Duderstädter „Bündnis gegen Rechts“ zu unterstützen. „Alle demokratischen Parteien müssen dagegen Stellung beziehen, dass sich eine neue extreme Rechte in Südniedersachsen breit macht“, fordert Mathis Weselmann, Sprecher des Kreisverbandes. „Wir rufen darum besonders die CDU in Duderstadt und im Landkreis Göttingen auf, sich endlich dem Protest anzuschließen.“

Außer Redebeiträgen werde es am Sonntag auch wieder musikalische Einlagen mit Gitarre und Gesang geben, erklärt Glowatz. Der 44-Jährige gehört seit Mittwoch auch dem „Bündnis gegen Rechts“ an, das sich in den Räumen der Kreisvolkshochschule gegründet hat. Daran beteiligen sich neben vielen Einzelpersonen auch Vertreter von Organisationen, Initiativen und Parteien aus Duderstadt. Das Bündnis ist nunmehr für die Organisation der Demos gegen den „Freundeskreis“ zuständig.

Während der Gründungsveranstaltung hatten sich die Teilnehmer darauf geeinigt, die Versammlungen am Rathaus anders zu gestalten als die Kundgebungen am Obertor. Während der ersten Treffen des „Freundeskreises“ am dortigen Denkmal hatten die Gegendemonstranten für Krach gesorgt, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. Am Rathaus sollen nun Informationen – unter anderem über das neu gegründete Bündnis – im Mittelpunkt stehen.

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©Richter