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Werner will Stadtmarketing erweitern

„Das reicht uns noch nicht“ Werner will Stadtmarketing erweitern

Das Stadtmarketing in Duderstadt trägt Hut. Wann immer Themenmärkte über die Bühne gehen, ist Hubertus Werner mittendrin. Er ist das Gesicht von Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt – und gut erkennbar an der Kopfbedeckung, die über die Jahre zu seinem Markenzeichen geworden ist.

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Hubertus Werner

Quelle: EF

Duderstadt. Werner, der zu den Podiumsteilnehmern beim Forum Eichsfeld gehört, bekleidet das Amt des Vorstandsvorsitzenden bei Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt (TSD) seit rund 15 Jahren, sagt er. In der Zeit hat er Erfolgsmodelle etabliert, mit denen er bis zu 15 000 Menschen in die Stadt lockt: Die Themenmärkte. Frühlings-, Garten-, Apfel- und Birnenmarkt sowie der Wurstmarkt und der Weihnachtstreff am Rathaus.

 
 Dabei geht es Werner vor allem darum, den Kunden ein möglichst ansprechendes Einkaufserlebnis zu verschaffen, denn dann kämen sie beim nächsten Mal wieder. „Unser vorrangiges Anliegen ist es, die Kundenfrequenz zu erhöhen.“
 Dazu gehöre es, mit Veranstaltungen Menschen in die Stadt zu ziehen, ein geschlossenes Auftreten zu organisieren, gemeinsame Werbeplattformen zu nutzen oder auch Schulungen zu organisieren und Kontakt zum Rat der Stadt Duderstadt und Handelsverbänden zu halten. Das Konzept scheint aufzugehen: „Die Tendenz ist zum Glück steigend.“

 
 „Wir sind gut, aber das reicht uns noch nicht.“ Trotz der überragenden Mitarbeit insbesondere von Werners „rechter Hand“ Anka-Maria Walther stoße der Verein ab einer gewissen Aufgabenfülle an personelle Grenzen, aber auch daran arbeite er, sagt Werner. So sei er immer bemüht, neue Mitglieder zu werben. Derzeit liege die Zahl bei rund 80.  Diese versuche er, stärker in die Verantwortung zu nehmen. „Wenn jeder ein kleines bisschen mehr macht, können wir noch viel mehr erreichen.“

 
Durch die Zusammenarbeit mit der Stadtentwickungsinitiative Duderstadt 2020, die in der Person von Geschäftsführer Sebastian Tränkner im Vorstand von TSD verankert ist, sei eine neue Möglichkeit geschaffen, die Kräfte zu bündeln.  Für 2016 erhofft er sich, mit den neuen Impulsen aus dem nach zehn Jahren erstmals neu aufgelegten Einzelhandelskonzept konstruktiv weiterarbeiten zu können.  „Die Händler brauchen Planungssicherheit“, begründet Werner die Wichtigkeit eines Konzepts, das Vorschläge für eine grundlegende Marschrichtung der Stadt vorgibt.  „Entscheidend ist, den Branchenmix zu erhalten“, glaubt Werner und folgt damit der Empfehlung des Beratungsinstituts. „Konzepte lassen sich sicher nicht eins zu eins umsetzen“, meint er. Doch es würden Strategien an die Hand gegeben und Ziele definiert.

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©Richter