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Westerode: WDB will Ideen für Veränderungen sammeln

Nach dem Bau der Ortsumgehung Westerode: WDB will Ideen für Veränderungen sammeln

Noch ist es nicht so weit, aber die Vertreter der WDB wollen vorbereitet sein, wenn die Ortsumgehung Westerode voraussichtlich Ende des Jahres fertiggestellt wird. Spätestens dann stellt sich die Frage: Wie gelingt es, Kunden nach Westerode hinein zu locken, Pendler aber die neue Strecke nutzen zu lassen? Engelbert Gatzemeier (WDB) möchte die Diskussion darüber schon jetzt im Ortsrat eröffnen. Einen entsprechenden Antrag hat er bereits eingebracht.

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Westerode

Quelle: Mischke/Archiv/Symbolbild

Westerode. „Mit dem Bau der Umgehung gibt es die Möglichkeit, für den Ort eine bessere Situation zu schaffen“, glaubt Gatzemeier. „Da wir aber nur begrenzte Möglichkeiten für die Ausweisung von Baugelände haben, muss der Ortskern attraktiver gestaltet werden.“ Diese Überlegung habe er ebenso im Hinterkopf gehabt wie die veränderte Einwohnerentwicklung und die aktuelle Altersstruktur als er begann, sich mit der Ideenfindung zu beschäftigen. „Grundstücke, die zum Verkauf stehen, brauchen ein gutes Umfeld, damit sich Käufer finden und die Einwohnerzahl gehalten werden kann“, so sein Grundgedanke, der auch vor dem Hintergrund entstanden ist, dass mit Ottobock der größte Arbeitgeber Duderstadts direkt vor den Toren Westerodes angesiedelt ist.

Gatzemeier schlägt vor, Ideen für einen Maßnahmenkatalog zu sammeln. Er selbst habe sich bereits Gedanken gemacht und einige Ideen zusammengetragen. Unter anderem schlägt er vor, die Linksabbiegespur von Duderstadt in Richtung Nesselröden zugunsten eines verbreiterten Fußweges vor dem landwirtschaftlichen Betrieb Vollmer, Westeröder Straße 37, zu entfernen. Ebenfalls im Sinne der Fußgänger wirft er Ideen wie Überquerungshilfen oder Zebrastreifen in den Raum. „Die Situation für Radfahrer muss ebenfalls überdacht werden. Was geschieht zum Beispiel mit dem Radweg innerhalb der Ortslage?“, stellt er eine weitere Frage.

Im Bereich der zukünftigen Gemeindestraße in Richtung Esplingerode spricht er sich für eine Verlangsamung des Verkehrs aus, die etwa durch eine „sinnvolle“ Rechts-vor-links-Regelung herbeigeführt werden könne.
Auch mit der Parkplatzsituation hat sich Gatzemeier bereits beschäftigt. Eine Idee sei es, Abstellflächen für Friedhofsbesucher entlang der dann alten Bundesstraße einzurichten, um zu vermeiden, dass auf Privatgrundstücken oder „wild“ am Straßenrand geparkt werden müsse.

Zudem regt das Ortsratsmitglied an, über eventuelle Verschönerungsmaßnahmen wie Begrünung nachzudenken, um eine optische Verbesserung herzustellen. „Wir müssen jetzt handeln und unsere Ideen bis zur Freigabe der Ortsumgehung äußern“, macht sich Gatzemeier stark für ein baldiges Angehen des Themas.

Der Ortsrat Westerode tagt am Mittwoch, 4. Februar, um 19 Uhr im Gasthaus Kellner, Westeröder Straße 52.

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©Richter