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Wie Kater Findus Weihnachten feiert

Vorlesetag für kleine und große Kinder Wie Kater Findus Weihnachten feiert

Was hat es mit der Weihnachtsmaschine auf sich? Und wie kommt Kater Findus eigentlich zu seinem Geschenk? Gut 20 Kinder lauschten am Sonntag den Geschichten aus dem Buch „Morgen Findus, wird’s was geben“ des beliebten Kinderbuchautors und Illustrators Sven Nordquist.

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Beim Lesen machen es sich die Kinder gemütlich.

Quelle: Pintschak

Obernfeld. Bereits zum 15. Mal hatten die drei Organisatorinnen ins Pfarrhaus nach Obernfeld eingeladen. Mehrmals im Jahr findet der Lesetag statt, unabhängig vom bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen.

Gut, dass der Gruppenraum im Pfarrheim mit gleich mehreren Sofas ausgestattet ist. Viele der kleinen Leseratten von fünf bis sieben haben es sich so richtig gemütlich gemacht, während die anderen auf großen und kleinen Kissen Yvonne Mühe umringen. „Oh toll, so einen habe ich mir gewünscht“, liest Mühe. Immer wieder unterbricht sie den Lesefluss, stellt den Kindern Fragen zur Geschichte: „Wisst ihr denn noch, was Findus sich gewünscht hat?“

Die Schulkinder haben gut zugehört: „Einen zweiten Ski!“, antwortet ein Mädchen aus der Runde. Natürlich will der sprechende Kater das Geschenk sofort ausprobieren, denn mit zwei Skiern kann man schließlich nicht mehr so leicht umfallen. Doch prompt fällt der Kater in den Schnee. „Skifahren mit zwei Skiern ist doppelt schwer!“, liest Yvonne Mühe weiter. Die Kinder lachen und haben sichtlich ihren Spaß.

Zusammen sitzen und den Kindern etwas vorlesen – eine Tradition, die in vielen Familien selten geworden ist. Auch deswegen bildet die Stiftung Lesen so genannte Vorlesepaten aus. „Wir haben uns ausbilden lassen und wollten dann auch etwas damit anfangen“, sagen Yvonne Mühe, Andrea Kopp und Michaela Nolte. Sie fanden einen Raum im Pfarrheim, überzeugten die Gemeinde von ihrem Vorhaben und stemmten den Ausbau des Gruppenraumes in Eigenregie.

2012 konnte der erste Vorlesetag stattfinden. Inzwischen stoßen hin und wieder Kinder aus anderen Orten zu den Obernfeldern, die meist in Kindergarten- und Schulkinder aufgeteilt werden. Bis zu fünf Mal im Jahr, immer in der dunklen „Nicht-draußen-Spielzeit“ wird jetzt ins gemütliche Sofazimmer eingeladen. Und den nutzen jetzt auch andere Gruppen des Ortes gerne.

Von Birgit Freudenthal

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