Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Wie trainiere ich im Frühjahr?

Neben der Kondition ist auch das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Rad wichtig Wie trainiere ich im Frühjahr?

Im Frühjahr muss nicht nur das Fahrrad in Form gebracht werden, sondern auch derjenige, der es fahren will. Es geht um die Verbesserung von Ausdauer, Kraft, von Schnelligkeit. Aber ebenso um die Optimierung des Zusammenspiels zwischen Fahrrad und Fahrradfahrer.

Voriger Artikel
Bürgermeister bedankt sich bei Duderstädtern für Engagement im Denkmalschutz
Nächster Artikel
Fahrraddemo für mehr Sicherheit für Radfahrer in der Stadt Duderstadt

Göttingen. Vor dem Training lohnt sich eine Überprüfung der Berührungspunkte zwischen Radler und Rad. Drei Kontaktflächen gibt es: Sattel, Pedale und Lenker.

Und genau dort treten häufig Beschwerden auf. Durch die Reibung der Handflächen am Lenker entstehen Blasen. Die Füße werden durch eine falsche Position auf den Pedalen oder durch eine ungünstige Sitzposition unnötig strapaziert. Und auch die dritte Kontaktfläche hat jeder, der schon einmal eine längere Radtour absolviert hat, zu spüren bekommen: den Hintern.

Beschwerden an diesen Punkten lassen sich vermeiden durch Radhandschuhe, die richtige Fußstellung und Sitzposition, und, um den Allerwertesten zu schonen, den passenden Sattel. Ferner empfehlen sich eine spezielle Radhose mit Sitzpolster sowie eine Hautschutzcreme, um unangenehmer Reibung vorzubeugen.

Jetzt kann es losgehen – vielleicht zunächst mit koordinativen Übungen. Beispielsweise kann mit möglichst langsamer oder hoher Tretfrequenz gefahren werden. Die Intensität und Dauer des Trainings sollte stetig erhöht werden. Bei der ersten Ausfahrt im Frühjahr mehrere Stunden zu strampeln, ist ebenso fehl am Platz, wie mit Höchsttempo eine Abfahrt hinabzustürzen. 

Ist sowohl konditionell als auch koordinativ eine Grundlage gelegt, so können spezielle Inhalte eingebaut werden: Sei es, einen Berg möglichst schnell hinaufzustrampeln, Sprints anzuziehen, im hohen Gang zu treten oder auf festgelegter Strecke immer schneller zu werden. Wichtig ist bei allem Training der Faktor Erholung. Und für alle, die eine Rennteilnahme planen, auch das Fahren in der Gruppe.

Im Idealfall werden – zum Beispiel durch Liegestütze – neben den Beinen auch Rumpf, Oberkörper und Arme trainiert. Dass beim Radfahren nämlich neben den Beinen auch der Oberkörper arbeiten muss, wird spätestens nach einer langen Tour in Rennfahrer-Position deutlich: Nacken und Rücken werden das dann mit Sicherheit bestätigen können...

Vin Timo Holloway

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter