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Wiesn-Sause des TC Rhuma im Schützenhaus Rhumspringe

Die Maß ist nur halb so teuer wie in München Wiesn-Sause des TC Rhuma im Schützenhaus Rhumspringe

Seit 25 Jahren feiern die Mitglieder des TC Rhuma mit Rhumspringern und Gästen einmal im Jahr das Oktoberfest. Was als Feier auf dem Grillplatz begann, ist heute eine Wiesn-Sause im Schützenhaus.

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Schwofen zur Blasmusik aus Renshausen.

Quelle: Eckermann

Rhumspringe. „Anfangs hatten wir ein typischen Bier- und Schmankerln-Fest“, erklärt TC-Rhuma-Vorsitzender und Organisator Berthold Jacobi.

Doch nach einigen Jahren habe sich gezeigt, dass eine Freiluftveranstaltung im Herbst so ihre Tücken hat – also sei das Fest ins Schützenhaus verlegt worden. Seit 1986 wird nun im Saal gefeiert. Platz bietet der große Raum nicht nur für reihenweise Bierzeltgarnituren, eine Theke und einen Weinstand – auch zum Tanzen ist ausreichend Fläche vorhanden, selbst wenn rund 200 Gäste wie in den vergangenen Jahren zum Oktoberfest kommen.

Geschwoft wird traditionell zu Blasmusik aus Renshausen. „Die Renshäuser sagen immer, sie haben zwei Termine fest im Kalender – einer davon ist unser Oktoberfest“, sagt Jacobi, der zum Fest in zünftiger Lederhose unterwegs ist.

Über die Jahre seien es immer mehr Gäste geworden, die im Tracht erschienen, erklärt Jacobi. Da stehe Rhumspringe München in nichts nach. Der TC-Rhuma-Vorsitzende berichtet, er sei selbst gerade in der Vorwoche zum eigenen Fest auf der Theresienwiese gewesen.

Dort habe er ebenfalls bemerkt, dass inzwischen auch Gäste, die nicht aus Bayern kämen, in Dirndl und Krachlederner unterwegs sein. „Genau so ist es bei uns auch“, sagte er. Einen gravierenden Unterschied – neben der Veranstaltungsgröße – gebe es aber doch zum Vorbild: Die Maß sei in Rhumspringe nur halb so teuer wie in München.

Auch das Theken-Team, das in zwei Schichten bis spät in die Nacht Getränke ausschenkt, ist an diesem Abend überwiegend in Tracht unterwegs – wobei der Begriff im weitesten Sinne ausgelegt wird. Die „klatschenden Köche“, die hinter der Theke aktiv sind, tragen beispielsweise Kochschürzen überm Karo-Hemd.

Unter den Gästen des Abends befinden sich Männer und Frauen beinahe jeden Alters: „Zwischen 18 und 80“, schätzt Jacobi, sei das Publikum. Dabei werde mit einem Fahrdienst dafür gesorgt, dass die älteren Semester heil von ihren Wohnungen zum Schützenhaus und zurück kämen. „Das ist für uns selbstverständlich.

Wir freuen uns ja, dass die Älteren mitfeiern möchten.“ Dass ihnen das Fest gefällt, ist vielen anzusehen, die zu Schlagern und Volksmusik der Renshäuser schunkeln.

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©Richter