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„Wirkungen“ im Rathaus Duderstadt

Dietmar Robert Schröter „Wirkungen“ im Rathaus Duderstadt

„Wirkungen“ heißt die Kunstausstellung, die bis zum 3. April im Duderstädter Rathaus zu sehen ist. Der freischaffende Künstler Dietmar Robert Schröter zeigt Werke aus verschiedenen Schaffensperioden in einer Symbiose aus Öl, Acryl und Fotografie.

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Das Duo "A & B" gab die musikalische Einleitung in den Abend.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Abstraktheit und Gegenständlichkeit können sich bei Schröter ebenso wunderbar ergänzen wie wilde Ursprünglichkeit und architektonische Strenge oder eben Malerei und Fotografie. Jede Form scheint durch ihren Gegensatz erst richtig zu Geltung zu kommen, ihren eigentlichen Sinn zu erhalten.

Urvertrauen in die Natur

Als gebürtiger Schlesier hat der gerade 80 Jahre alt gewordene Künstler Krieg, Heimatverlust und Zerstörung miterlebt. In seinen Bildern scheinen auch solche Themen immer wieder durchzuschimmern, daneben ziehen sich warme Erdtöne wie ein tief empfundenes Urvertrauen in die Natur als roter Faden durch seine Kunst.

„Der Prozess hat Vorrangigkeit, nicht das Ergebnis“, führte Kunstkenner Jörg Dreykluft bei der Vernissage am Donnerstagabend in Schröters Schaffen ein. Solch ein Prozess könne sich über Jahre fortentwickeln. „Mit Öl lässt sich übermalen“, verwies Dreykluft auf Schröters Drang nach stetiger Metamorphose seiner Werke, manchmal bis zur Zerstörung.

„Er will das autonome Bild mit eigenem Charakter“ erklärte der Redner. Bereits in den 1960-er Jahren habe Schröter damit begonnen, Hinterhöfe in Berlin zu fotografieren. Auf Leinwand gedruckt und mit Öl und Acryl überarbeitet, lösten sich die Grenzen zwischen Fotografie und Malerei zunehmend auf.

"Bright Eyes"

Unter den Gästen der Vernissage waren neben Vertretern der Stadt Duderstadt auch zahlreiche Künstler aus der Region. Eine musikalische Einleitung gab das Duo „A & B“, besetzt durch die Pianistin Gitta Ammer und Hans-Jürgen Bonitz am Saxophon. Mit „Flying to the Moon“ von Frank Sinatra und „Bright Eyes“ von Simon & Garfunkel öffneten die Jazzmusiker Augen und Ohren für Kunst und Ästhetik. Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) begrüßte als Hausherr die Gäste. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Duderstädter Rathauses zu sehen.

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©Richter