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Wollbrandshausen drängt auf Änderungen bei Naturschutzverordnung

„Das nagt an unserer Existenz“ Wollbrandshausen drängt auf Änderungen bei Naturschutzverordnung

Auch die Gemeinde Wollbrandshausen  hat eine kritische Stellungnahme zur Verordnung über das Naturschutzgebiet Seeanger, Retlake, Suhletal abgegeben. „Wir dürfen nicht vergessen, dass in den betroffenen Gebieten Menschen leben, die ihren Lebensunterhalt mit der Landwirtschaft verdienen“, sagte Bürgermeisterin Heike Bodmann (SPD) im Gemeinderat.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Wollbrandshausen. „Das nagt an unserer Existenz“, empörte sich Thomas Wollborn (CDU). In ihrer Stellungnahme, die in der Ratssitzung noch ergänzt wurde, hinterfragt Bodmann die zum Teil durch Ackerflächen verlaufende Grenzziehung und das Zufütterverbot, von dem gerade Kleinbetriebe im Winterhalbjahr betroffen seien. Auch um die Wanderwege bangt die Gemeinde und drängt auf eine Grenzverschiebung im Bereich des Blockheizkraftwerks der Bioenergiegenossenschaft Wollbrandshausen-Krebeck. Das gilt auch für den Bereich nördlich des Ellerbachs, in dem  Grundstückseigentümer ihr Oberflächenwasser einleiten.  Es müsse trotz Veränderungsverbotes wegen Überschwemmungsgefahr weiterhin möglich sein, dort von Zeit zu Zeit Boden auszuheben. Ebenfalls Sorgen bereiten die beiden Seniorenheime im Ort. Das Gebiet hinter den Pflegeheimen solle auch künftig von den Bewohnern genutzt werden können, südlich des Ellerbachs befinde sich der Landeplatz für den Rettungshubschrauber.

Auch bei Traktoren und Mähdreschern handele es sich um Kraftfahrzeuge, wendet sich der Gemeinderat gegen das allgemein formulierte Befahrungs-  und Betretungsverbot. Zudem müssten Nachteile für Gewerbebetriebe ausgeschlossen werden. In dem Gebiet befinde sich eine Kfz-Werkstatt, die gerade dabei sei, ihren laufenden Betrieb zu erweitern.

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