Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Wollersen bietet EC-Cash-Gerät der Volksbank an, um Filialschließung auszugleichen

Geld abheben beim Bäcker Wollersen bietet EC-Cash-Gerät der Volksbank an, um Filialschließung auszugleichen

Große Sorgen hatten sich die Hilkeröder gemacht, als bekannt wurde, dass die Volksbank-Filiale im Ort 2016 schließen würde. Jetzt ist eine Alternativlösung gefunden: Analog zum Dorfladen in Fuhrbach erhält auch die Bäckerei Wollersen ein Gerät, mit dem das Abheben von Bargeld ermöglicht wird.

Voriger Artikel
Jugendlicher in Heiligenstadt von Neonazis attackiert
Nächster Artikel
Künstlerkollegen vollenden Werk des Etzenborners Heiko Krutisch
Quelle: EF

Hilkerode. In einem gemeinsamen Gespräch mit Ortsbürgermeisterin Hiltrud Rust (CDU) und Dirk Wollersen, Inhaber der Bäckerei, habe sich herauskristallisiert, dass das EC-Cash die beste Lösung für den Ort sei, teilte Björn Henkel von der Volksbank Mitte mit. „Damit ist die Bargeldversorgung für Menschen, die nicht so mobil sind, gewährleistet.“

Eingeführt werde das System voraussichtlich bereits zum Frühjahr, obwohl die Schließung der Filiale erst im Juni ansteht. Auf diese Weise sollen sich die Kunden an das neue System gewöhnen können. Jeder, der über eine EC-Karte verfüge, könne dann bei Wollersen Bargeld bis zu einem Betrag von 200 Euro vom Konto abheben, erklärt Henkel. Neben dem Vor-Ort-Angebot werde es ab April einen verbesserten Telefonservice geben, über den bestimmte Bankgeschäfte abgewickelt werden könnten. Auch der Bereich Online_banking  werde ausgebaut.

Das Angebot, EC-Cash-Stationen in Läden oder Verwaltungsstellen einzurichten, habe die Volksbank Mitte allen von den Schließungen betroffenen Orten gemacht, so Henkel. „Die Gespräche laufen bereits.“
Für Rust, die die Schließung der Filiale nach wie vor bedauert, ist mit der Lösung zumindest eine Sorge vom Tisch: Hilkeröder, die nicht regelmäßig nach Duderstadt zur Bank kämen, müssten nicht große Mengen Geld auf einmal abheben, um über den Monat zu kommen. „Darin hätte ich eine Gefahr gesehen.“ Optimal sei die Lösung nicht, aber die Zeit werde bringen, ob sich der Aufwand für Wollersen lohne, meint sie.

„Eigentlich ist es Schade“, sagt sie: Das Dorf sei im Dorfentwicklungsprogramm für die Dorfregion Duderstadt und müsse mit der Filialschließung nun eine solche Schlappe hinnehmen. Nach der Schließung des Lebensmittelmarktes sei dies der zweite Rückschlag. Im Zusammenhang damit gebe es jetzt Überlegungen, das Gebäude zu kaufen und einen Ort der Begegnung zu schaffen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter