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Wollershäuser Feuerwehrleute fischen Teich ab

Tradition Wollershäuser Feuerwehrleute fischen Teich ab

Dass ein Löschteich nicht nur ein meist ungenutzter Wasserspeicher sein muss, überlegten sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wollershausen bereits vor 40 Jahren. Das war die Geburtsstunde des Fischvereins der Feuerwehr.  

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Im abgepumpten Teich: Feuerwehrleute mit Käschern.

Quelle: Tietzek

Damals setzte man erstmals Forellen in das Becken in der Ortsmitte und verbindet seitdem das alljährliche Reinigen des Löschteiches mit dem Abfischen der Speisefische. So auch in diesem Jahr: Feuerwehrmitglied Heinz Ketzinger säubert die frischen Forellen in großen Zinkwannen. Manche zappeln noch und bekommen den Gnadenstoß. Die neuen Fische seien bereits bestellt und werden in den Teich gesetzt, sobald das Becken von Schlamm und Algen befreit sei, so der „Fischvater“. Ketzinger ist auch das ganze Jahr hindurch für die Fütterung der Fische verantwortlich. „Ich wohne gleich in der Nachbarschaft, da ist das keine Arbeit, hier morgens kurz vorbei zu gehen“, sieht er seine Aufgabe gelassen. Er freut sich, dass sich die Tradition des Abfischens über so viele Jahre erhalten hat und auch die Jungen gern mit dabei sind. 

Ortsbrandmeister Dirk Lautenbach unterstreicht die Aspekte der Vereinskameradschaft und Geselligkeit: „Heute abend ab 17 Uhr werden die Forellen geräuchert. Dazu haben wir eigens zwei Räucheröfen angeschafft. Danach essen wir alle gemeinsam und beschließen den Abend mit einem geselligen Beisammensein.“

Claudia Nachtwey

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