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Einweihung des Lutherwegs

Worbis Einweihung des Lutherwegs

Der städtische Lutherweg in Worbis ist im Jubiläumsjahr der Reformation eingeweiht worden. Über 17 Kilometer führt er Einheimische und Gäste zu Sehenswürdigkeiten in den vier Ortsteilen.

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Bürgermeister Marko Grosa eröffnet den Lutherweg im historischen Zentrum von Worbis.

Quelle: Natalie Hünger

Worbis. Gemeinsam mit Pfarrerin Cornelia Feja, Pfarrer Traugott Eber, Pfarrer Peter-Michael Schmudde und Petra Petri vom Amt für Landesentwicklung und Flurneuordnung hat Bürgermeister Marko Grosa (CDU) den städtischen Lutherweg an der evangelischen Kirche in Worbis im Beisein zahlreicher Gäste seiner Bestimmung übergeben. Gemeinsam startete die Gruppe vom Ausgangspunkt Kirche zur Wanderung nach Wintzingerode als einer der Stationen auf dem Lutherweg.

Die Stadt Leinefelde-Worbis mit ihren neun Ortsteilen spiegelt noch heute zahlenmäßig das alte konfessionelle Bild wider. Auf dem Lutherweg sind Spuren zu entdecken, welche die Reformation bis heute in einer traditionsreichen und historisch geprägten Landschaft wie dem Ohmgebirge hinterlassen hat. Die neue Tafel an der evangelischen Kirche in Worbis weist den Weg und gibt Auskunft über die ausgeschilderte Wanderstrecke, die die neun Ortsteile miteinander verbindet. Vom Standpunkt Worbis aus sind die bis heute evangelisch geprägten Dörfer Wintzingerode, Kirchohmfeld und Kaltohmfeld zu erreichen. Auch in diesen Orten wurden Informationstafeln an den jeweiligen evangelischen Kirchen angebracht.

Im Lutherjahr 2017 werden zudem zahlreiche Veranstaltungen in den Dörfern geplant. In diesem Rahmen feiert Kirchohmfeld sein 800-jähriges bestehen und hat die Veranstaltungen zum Lutherjahr in seinem Festkalender integriert. Unterstützung fand das Projekt auch durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und durch die Wanderwegewarte, die den Lutherweg, der ausschließlich auf schon vorhandenen Wegen verläuft, mit betreuen.

Die Gesamtkosten betragen 36 000 Euro, abzüglich der Fördermittel von 23 000 Euro hatte die Stadt den Eigenanteil von 13 000 Euro zu tragen. Erwartet werden durch den Lutherweg ein hoher Zuspruch und über die regionalen Grenzen positiver und nachhaltiger Effekt für das Stadtgebiet sowie für die regionale Gastronomie.

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