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Wurzeln nicht verkümmern lassen

400 Gläubige feiern Wurzeln nicht verkümmern lassen

„Ein schönes Lied ist wie ein guter Freund. Mit beiden wird die Freude größer und das Leben noch mal so leicht.“ Unter dieses Motto stellte der Präsident der Plattdütschen Frünne, Werner Grobecker, den Gottesdienst vor der Wallfahrtskapelle auf dem Höherberg, der seit 23 Jahren einen festen Platz bei den Christen aus dem Ober- und Untereichsfeld und dem benachbarten Harz hat.

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„Ein schönes Lied ist wie ein guter Freund“: Der Frauenchor St. Pankratius Fuhrbach gestaltet den plattdeutschen Gottesdienst.

Quelle: ge

Höherberg . Das Zitat setzten der Posaunenchor von Lerbach unter Leitung von Andreas Bücher und der Frauenchor St. Pankratius Fuhrbach unter Leitung von Sascha Richter in feierlicher Form um.

Den Rahmen bildeten die Linden auf dem Höherberg, auch unter dem Begriff Lindendom bekannt, die in voller Blüte standen. Grobecker sagte in seiner Begrüßung vor gut 400 Anwesenden: „Dä schönste Schmuck oawer ßind je, leiwe Frünne, dä kom ßind, imme in use ole Muttersproche te ßingen un te bäen.“

Im Gottesdienst hielt Pfarrer Franz Konradi aus Uder die Predigt, ebenfalls in Eichsfelder Platt. Er betonte, Gottes Schöpfung sei eigenartig; so wie Gott sie gemacht hat, sei sie sehr gut. Die großen uralten Lindenbäume hätten ihre Kraft aus den Wurzeln. Auch die Menschen, so der Prediger weiter, brauchten Wurzeln in guter und auch nicht so guter Erde, nämlich im Glauben. Dieser gebe den Menschen immer Mut und Zuversicht. Zu diesen Wurzeln gehöre auch das Plattdeutsche. Er appellierte: „Lasst diese fruchtbaren Wurzeln nicht verkümmern.“

Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von den Danemäkens un Danejungens aus Nesselröden sowie Steven Wucherpfennig aus Gerblingerode. Die anwesenden Gläubigen gedachten auch der Menschen, die sich auf der Schattenseite des Lebens befinden. Eine Kollekte erbrachte  465 Euro, die der „Tafel“ in Hildesheim zugute kommen.

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