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Zehn Jahre Johanna-Zielke-Stiftung Gieboldehausen

Kuriositäten aus dem Klingelbeutel Zehn Jahre Johanna-Zielke-Stiftung Gieboldehausen

Von 1963 bis  zu seinem Tod 1978 war Karl Zielke Pastor in Gieboldehausen und Wollershausen. Seine Frau Johanna Zielke unterstützte in den folgenden 26 Jahren Projekte der evangelischen Kirchengemeinde wie die Restaurierung der Krell-Orgel und der Kanzelbilder, den Bau des Regenbogenhauses und die Restaurierung der Engelhardt-Orgel in Wollershausen.

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Kuratoriumsmitglieder und Unterstützerinnen: Sylvia Rösler, Jens-Arne Edelmann, Karin Knöpfel, Monika Bienert, Georg Dettleff und Susanne Weege-Wüstefeld (von links).

Quelle: EF

Gieboldehausen. Als Johanna Zielke 2004 starb, hatte sie in ihrem Testament verfügt, aus ihrem Nachlass die Gemeindearbeit zu fördern und Menschen in Notlagen zu unterstützen. 2005 wurde die Johanna-Zielke-Stiftung gegründet, am Wochenende wird das zehnjährige Bestehen der Stiftung gefeiert.

Das Stiftungsfest beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Gustav-Adolf-Kirche. Hinter der Kirche wird um 13 Uhr eine „Zaubernuss“ als Wunsch- und Gebetsbaum eingeweiht. Weitere Programmpunkte sind Kinderkirchen um 13.15 und 16 Uhr, ein Flötenkonzert der Flötengruppe Gieboldehausen um 14 Uhr, eine Kirchenführung um 15 Uhr, Bibelausstellung mit Erläuterungen um 13.30 und 15.15 Uhr, ein freies Singen mit dem Kirchenchor um 15.30 Uhr vor dem Regenbogenhaus, ein Orgelkonzert mit Yannik Bode um 17 Uhr in der Kirche, ein Percussionworkshop mit Präsentation um 18 Uhr auf dem Festplatz und um 18.30 Uhr eine Andacht zum Abschluss.

Die Johanna-Zielke Stiftung ist mit einem Infostand vertreten, im Regenbogenhaus gibt es eine Tombola und eine Ausstellung mit Kuriositäten aus dem Klingelbeutel. In den vergangenen 15 Jahren hat Pastor Jens-Arne Edelmann Kollekten-Fundstücke gesammelt, zu denen neben den „klassischen Knöpfen“ auch Früchte, Bonbons, Hundefutter, Spielgeld, Fremdwährungen und „alles, was die Leute so in der Tasche haben“, gehören.

Für Jugendliche wird hinter der Kirche eine Chill-Out-Area mit WLAN eingerichtet, Kindern ein Programm mit Zauberer, Schminken, Dosenwerfen, Kegelbahn, Parcours, Schaumkusswurfmaschine, Glücksrad, Hüpfburg, Ballonknoten und Zuckerwatte geboten. Neben weiteren Speisen gibt es im Regenbogenhaus russische Spezialitäten: Viele Gieboldehäuser Gemeindemitglieder sind Spätaussiedler.

Johanna Zielke wurde in Polen geboren und bekam erst 1958 – nach 14 Jahren Trennung von ihrem Mann – eine Ausreiseerlaubnis. Als Stiftungszweck hat sie in ihrem Testament die Förderung der Gemeindearbeit angegeben, insbesondere der Kirchenmusik, der Jugend- und Erwachsenenarbeit sowie Hilfe für Menschen in sozialen Notlagen. Ein Kuratorium aus Vertretern der beiden Kirchenvorstände und dem Pastor entscheidet darüber, wie die Erträge der Stiftung im Einzelnen eingesetzt werden.

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©Richter