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Zeitung: Ehemalige Kaserne in Osterode soll Flüchtlinge aufnehmen

Vorbild Friedland Zeitung: Ehemalige Kaserne in Osterode soll Flüchtlinge aufnehmen

Die ehemalige Rommel-Kaserne in Osterode am Harz könnte das fünfte Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Niedersachsen werden. Das ehemalige Bundeswehrgelände soll laut Medienberichten eine Aufnahmestelle für bis zu 600 Flüchtlinge nach dem Muster Friedlands werden.

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Quelle: Pförtner/Archiv (Symbolbild)

Osterode. Derzeit liefen die Verhandlungen des Unternehmens Princess of Finkenwerder mit dem Innenministerium, berichtet die "Goslarsche Zeitung" (Samstag). Zuvor hatte auch der "Harzkurier" über gleichlautende Pläne berichtet. Ende des Jahres hatte das Unternehmen die Liegenschaften erworben. Ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover wollte den Bericht auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur weder bestätigen noch dementieren.

"Das Land prüft derzeit mit Hochdruck verschiedene Standorte und Möglichkeiten für weitere Aufnahmelager", hieß es. Es gebe aber noch keine Entscheidung. Nach dpa-Informationen sollen die Verhandlungen in der kommenden Woche fortgesetzt werden. In Niedersachsen gibt es derzeit vier offizielle Erstaufnahmelager für Flüchtlinge. In Friedland, Bramsche und Braunschweig sind bereits jeweils 500 Plätze vorhanden, wegen der hohen Zulaufzahlen sind alle Einrichtungen aber massiv überfüllt. Zur Entlastung hatte das Land in Hildesheim zudem eine Außenstelle der Landesaufnahmebehörde mit 174 Plätzen errichtet. Bis Ende 2015 kommen 600 weitere Plätze im ehemaligen Bundeswehrklinikum in Osnabrück dazu. Die Aufnahmelager sind die erste Anlaufstelle für die Flüchtlinge. Von hier werden sie entsprechend eines Verteilungsschlüssels auf die Kommunen verteilt.

dpa

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