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„Zone 30“ für Hauptstraße in Ebergötzen

Gefährdungspotenzial minimieren „Zone 30“ für Hauptstraße in Ebergötzen

Der Aufrechterhaltung des Antrages auf Einrichtung einer „Zone 30“ in Eber­götzen hat der Rat der Gemeinde zugestimmt. „Wir wollen den ‚Maistourismus‘ durch unseren Ort etwas einschränken“, erklärt Bürgermeister Detlef Jurgeleit (SPD). Verzichtet werden solle aber auf ursprünglich geplante Schwellen.

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Der Aufrechterhaltung des Antrages auf Einrichtung einer „Zone 30“ in Eber­götzen hat der Rat der Gemeinde zugestimmt.

Quelle: Richter

Ebergötzen. „Unser Antrag an die Straßenbaubehörde, dass die großen Landmaschinen über die Bundesstraße fahren dürfen, ist abgeschmettert worden“, sagt der Bürgermeister.

Die Verwaltungsvertreterin Hiltrut Bartus-Deutsch ergänzt: „Wir haben es immer wieder versucht, dass die Bundesstraße für den landwirtschaftlichen Schwerlastverkehr freigegeben wird. Unser scheidender Samtgemeindebürgermeister hat sich vehement dafür eingesetzt – bis hoch zum Ministerium.“

Besonders für Kindergartenkinder und auch für Mütter  mit Kinderwagen sei das Gefährdungspotenzial hoch, beklagt Wilfried Fraatz (SPD): „Die großen Erntefahrzeuge und auch große Traktoren mit großen Anhängern fahren mit relativ hohem Tempo durch den Ort. Es ist ja auch schon passiert, dass dabei eine Straßenlaterne beschädigt wurde und Strohballen vom Hänger gerutscht sind.“

Deshalb werde der Antrag auf Schwellen auch zurückgezogen, da beim Überqueren dieser eben auch Ladung verloren gehen könne, sagt Jurgeleit. Doch nicht nur der landwirtschaftliche Verkehr sei ein Problem. „Wir werden auch zunehmenden Pkw-Verkehr im Ort haben, nicht zuletzt aus dem Neubaugebiet Sandtal, in dem Mitte Dezember die Erschließungsarbeiten beendet sein werden.“

Deshalb solle fast die komplette Ortsdurchfahrt von der Einmündung Lindenweg bis zur Einmündung Papenberg in eine „Zone 30“ werden, um das Gefährdungspotenzial für Fußgänger und Radfahrer zu minimieren.

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©Richter