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Zündendes für den Jahreswechsel im Eichsfeld

Verkaufsstart für Silvesterfeuerwerk Zündendes für den Jahreswechsel im Eichsfeld

Schon seit Jahrhunderten wollen die Menschen in der Silvesternacht böse Geister mit Licht und Lärm vertreiben. Auch im Eichsfeld ist es Tradition, das neue Jahr mit Feuerwerk zu begrüßen. Der Handel hat am Dienstag mit dem Verkauf der Produkte begonnen.

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Schön bunt soll es sein: Für Anja Schönekehs aus Breitenberg ist entscheidend, dass die Kinder ihre Freude haben.

Quelle: Richter

Duderstadt. „Raketen sind stark gefragt“, sagt Dominik Gotthardt, Geschäftsführer des Edeka-Marktes in der Feilenfabrik. Dies führt er auf die milde und trockene Witterung zurück, die zu einer längeren Aufenthaltsdauer im Freien führe.
Bei Regenwetter seien eher Batterien und damit Verbundfeuerwerke gefragt, die leicht gehandhabt werden könnten „und bei denen man nicht lange dabei stehen muss“. Generell sollte nach dem Wunsch vieler Käufer Silvesterfeuerwerk „bunt und groß“ seien. Lärm sei kaum noch gefragt, Sicherheitsaspekte spielten eine wichtige Rolle.

Das milde Wetter mache sich nicht nur bei der Auswahl des Feuerwerks bemerkbar. Es gebe großes Interesse an Grillartikeln und eine „extreme Nachfrage“ nach Feuerholz, beispielsweise für Brennschalen oder Brennkörbe, um die herum man sitzen und die „mediterrane Stimmung“ genießen könne.

„Für unsere beiden Jungs ist es wichtig, dass es ordentlich knallt“, sagt Annette Wagner-Purtz aus Tiftlingerode. Ihr Nachwuchs habe am liebsten Raketen, berichtet die 43-Jährige.
Für Anja Schönekehs ist entscheidend, „dass es schön bunt ist“, damit die Kinder ihre Freude hätten. Knallen sollte es dagegen möglichst fast gar nicht – mit Rücksicht auf ihre Tiere wie Hund und Hühner. Im Einkaufswagen der Breitenbergerin liegen geräuscharme Fontänen und Tischfeuerwerk, denn „ein bisschen Spaß muss auch sein“, so die 42-Jährige.

Johannes Böning hat große Wunderkerzen gekauft, „nur um dabei zu sein“. Der 58-Jährige feiert gemeinsam mit seiner Frau Martina im Kreis von vier Ehepaaren ins neue Jahr. Die Gruppe will ihre optischen und akustischen Effekte in einer Anliegerstraße zünden, „wo es niemanden gefährdet“. Böning regt an, nach dem Duderstädter Vorbild über ein Feuerwerksverbot in historischen Ortskernen nachzudenken, weil die Gefahr doch groß sei, „dass sich das ein oder andere verirrt“.Duderstadt. Schon seit Jahrhunderten wollen die Menschen in der Silvesternacht böse Geister mit Licht und Lärm vertreiben. Auch im Eichsfeld ist es Tradition, das neue Jahr mit Feuerwerk zu begrüßen. Der Handel hat am Dienstag mit dem Verkauf der Produkte begonnen.

„Raketen sind stark gefragt“, sagt Dominik Gotthardt, Geschäftsführer des Edeka-Marktes in der Feilenfabrik. Dies führt er auf die milde und trockene Witterung zurück, die zu einer längeren Aufenthaltsdauer im Freien führe.
Bei Regenwetter seien eher Batterien und damit Verbundfeuerwerke gefragt, die leicht gehandhabt werden könnten „und bei denen man nicht lange dabei stehen muss“. Generell sollte nach dem Wunsch vieler Käufer Silvesterfeuerwerk „bunt und groß“ seien. Lärm sei kaum noch gefragt, Sicherheitsaspekte spielten eine wichtige Rolle.

Das milde Wetter mache sich nicht nur bei der Auswahl des Feuerwerks bemerkbar. Es gebe großes Interesse an Grillartikeln und eine „extreme Nachfrage“ nach Feuerholz, beispielsweise für Brennschalen oder Brennkörbe, um die herum man sitzen und die „mediterrane Stimmung“ genießen könne.

„Für unsere beiden Jungs ist es wichtig, dass es ordentlich knallt“, sagt Annette Wagner-Purtz aus Tiftlingerode. Ihr Nachwuchs habe am liebsten Raketen, berichtet die 43-Jährige.
Für Anja Schönekehs ist entscheidend, „dass es schön bunt ist“, damit die Kinder ihre Freude hätten. Knallen sollte es dagegen möglichst fast gar nicht – mit Rücksicht auf ihre Tiere wie Hund und Hühner. Im Einkaufswagen der Breitenbergerin liegen geräuscharme Fontänen und Tischfeuerwerk, denn „ein bisschen Spaß muss auch sein“, so die 42-Jährige.

Johannes Böning hat große Wunderkerzen gekauft, „nur um dabei zu sein“. Der 58-Jährige feiert gemeinsam mit seiner Frau Martina im Kreis von vier Ehepaaren ins neue Jahr. Die Gruppe will ihre optischen und akustischen Effekte in einer Anliegerstraße zünden, „wo es niemanden gefährdet“. Böning regt an, nach dem Duderstädter Vorbild über ein Feuerwerksverbot in historischen Ortskernen nachzudenken, weil die Gefahr doch groß sei, „dass sich das ein oder andere verirrt“.

Von Axel Artmann

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