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Zukunft des Krankenhauses Thema im Ausschuss

Nichtöffentliche Sitzung Zukunft des Krankenhauses Thema im Ausschuss

Mit der drohenden Schließung der Geburtshilflichen Abteilung im Duderstädter Krankenhaus beschäftigt sich der Verwaltungsausschuss im Rat der Stadt am Donnerstag. Unter anderem sind Vertreter des Vinzenz-Verbundes und des Krankenhauses eingeladen.

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Quelle: Richter

Duderstadt. Sowohl der Vinzenz-Verbund als Träger des Krankenhauses St. Martini als auch dessen Geschäftsführer Markus Kohlstedde hatten im Vorfeld zugesagt, an der nicht öffentlichen Sitzung teilzunehmen. um gemeinsam mit den zehn Vertretern der Fraktionen im Rat zu beratschlagen, welche Wege gegangen werden können. Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) hatte sie eingeladen, um "über die derzeitige Situation und die Zukunft unseres Gesundheitshauses St. Martini zu sprechen". "In besonderer Weise" solle die Situation um die Geburtshilfliche Abteilung zur Sprache kommen. Die Zusage, in Dialog zu treten, sei "ein gutes Signal", sagte Nolte, der betonte, St. Martini sei für ihn "unverzichtbar".
"Möge es uns gemeinsam gelingen, einen gangbaren, umsetzbaren und finanzierbaren Weg zu finden", formulierte Nolte sein Ziel im Vorfeld und verwies auf die konstruktiven Gespräche in der Vergangenheit, unter anderem mit Landtagsabgeordnetem Lothar Koch (CDU), Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) und anderen, die "wesentlich zur Gesamtstabilisierung und Zukunftsausrichtung von St. Martini beigetragen" hätten.

Positionspapier soll erstellt werden

Zur Vorbereitung der Sitzung hat die Verwaltung den Vorschlag eines Positionspapiers erstellt, dessen Punkte während der Ausschusssitzung besprochen werden sollen. Darin wird unter anderem auf die positive Gesamtentwicklung der Angebote im Gesundheitswesen in Duderstadt eingegangen. Das Krankenhaus nehme dabei eine besondere Stellung ein. Mit seinen knapp 400 Angestellten stelle St. Martini einen bedeutsamen Beschäftigungsfaktor, darüber hinaus zudem einen großen Wirtschaftsfaktor dar. Die Nachricht der drohenden Schließung habe dieses Zukunftsbild überschattet, da gerade dieser Abteilung eine herausragende Bedeutung zukomme. Konzentriert, zielorientiert und zeitnah müssten nun Gespräche geführt werden.
Über diese Punkte und eine Positionierung zur Entscheidung, die Abteilung zu schließen, haben die Mitglieder des Ausschusses am Donnerstag zu entscheiden.

Positive Entwicklung in den vergangenen Monaten

In dem Positionspapier fasst die Verwaltung auch die positiven Entwicklungen rund um das Krankenhaus zusammen. So hätten sich Generaloberin, Generalrat und Vinzenz-Verbund zur Zukunft des Hauses bekannt. Erfreulich seien auch die Entscheidungen der Landesregierung gewesen, St. Martini in den Krankenhausentwicklungsplan mitaufzunehmen und zehn Millionen Euro Förderung für die geplante Erhöhung der Bettenzahl bereitzustellen. Mit Blick auf die Negativentwicklung an anderen Standorten sei dies eine ausschließlich positiv zu wertende Entwicklung.  ne

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Von Redakteur Nadine Eckermann

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