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Zum 40. Weihtag erscheint ein Kunstführer

Weihfest in der Sebastianskirche Zum 40. Weihtag erscheint ein Kunstführer

Die Pfarrgemeinde St. Sebastian hat am Sonntag in der Sebastianskirche in Ruhmspringe deren 40. Weihetag und zugleich Pfarrfest gefeiert. Während der Festmesse wurden Kunstinventare an einzelne Kirchenvertreter übergeben und ein neuer Kunstführer der Gemeinde vorgestellt.

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Kunsthistorikerin Dr. Monika Tontsch übergibt Kunstinventare

Quelle: Katharina Meyer

Rhumspringe. Die Pfarrgemeinde St. Sebastian hat am Sonntag in der Sebastianskirche in Ruhmspringe deren 40. Weihetag und zugleich Pfarrfest gefeiert. Während der Festmesse wurden Kunstinventare an einzelne Kirchenvertreter übergeben und ein neuer Kunstführer der Gemeinde vorgestellt. Musikalisch begleitete der Kirchenchor die Veranstaltung.

Kirche in Bewegung

Mitglieder der Kirchen aus Brochthausen, Fuhrbach, Hilkerode, Langenhagen, Rüdershausen und Rhumspringe füllten den Kirchsaal: Sie alle gehören zur Sebastiansgemeinde. Wie ein riesiges Zeltdach laufen die sechs Seiten der hölzernen Kuppel hoch über ihren Köpfen zusammen. Diese Zeltform zeichnet die Sebastianskirche aus, findet Vorstandsmitglied Bernadette Jacobi und scherzt: „Schließlich sind wir ein wanderndes Volk. So können wir jederzeit schnell die Zelte abbrechen.“

Obwohl das Gebäude seit 1977 steht, stellte Pfarrer Markus Grabowski fest: „Kirche ist nie fertig, sie ist immer im Bau begriffen“. Gleich drei jüngst abgeschlossene Bauprojekte wurden während der Messe präsentiert. So übergaben die Kunsthistoriker Dr. Monika Tontsch und Christian Schulz des Generalvikariats Hildesheim den Kirchen St. Johannes Hilkerode, St. Andreas Rüdershausen und St. Laurentius Langenhagen ihr jeweiliges Kunstinventar in Buchform. Pfarrer Grabowski erhielt ein Gesamtverzeichnis.

Einen neuen Kunstführer stellte Rosemarie Jütte vor. Sämtliches Kunstinventar der sechs Gemeindekirchen ist in der 67-seitigen Broschüre abgebildet und erläutert. Sie sei „ein starkes bildhaftes und schriftliches Glaubenszeugnis für die Zukunft rund um unsere neu gegründete Pfarrei“, so die Worte Grabowskis. Der „Kirchenführer der Pfarrei St. Sebastian“ ist für 3 Euro erhältlich.

Auch die Ministranten spielten eine besondere Rolle in der Messe. „Ihr seid diejenigen, die immer wieder in unserer Kirche Flagge zeigen“, hob Grabowski hervor, bevor er ebendiese Flagge weihte. Pfarreipraktikant Lukas Kellner stellte die neue Fahne der Ministranten vor: Auf blau-gelbem Hintergrund ist das Panorama der sechs Kirchen abgebildet.

„Mit Freude Feiern“

Auf ein weihrauchiges Abendmahl folgte ein grillrauchiges Mittagsbüffet im Kirchenhof. „Mit Freude feiern“ war das offizielle Motto des auf die Messe folgenden Pfarrfestes. Der Fanfahrenzug gab Platzkonzert, der Tanzclub Elan zeigte Tanzperformances. Auch eine Hüpfburg sorgte für Vergnügen.

Für die Tombola waren die Messdiener zuständig. Ein Teil des Erlöses sowie der Kollekte wird an das Projekt „Babyhospital in Bethlehem“ gespendet. „Da wird über Religionsgrenzen hinaus allen Kindern geholfen“, sagte Barbara Hose, Vorsitzende des Kirchgemeinderats (KGR). Übergeben will der KGR die Spende persönlich. Denn im Herbst 2018 soll eine Pilgerfahrt der Großpfarrei nach Israel stattfinden.

Im Spätherbst 2017 lädt die Sebastianskirche erneut anlässlich des Weihtags ein. Unter dem Motto „Kirche zum Anfassen“ sollen die Kunstwerke der Kirche zugänglich gemacht werden und einige Bauherren des Gebäudes ihr Werk persönlich präsentieren.

Von Katharina Meyer

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