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Zum dritten Mal in Folge: Werxhausen geburtenstärkster Ortsteil

„Werxhausen ist klein, aber emsig“ Zum dritten Mal in Folge: Werxhausen geburtenstärkster Ortsteil

Geplappert wird im Rathaus auch sonst viel, gekuschelt nur einmal im Jahr. Schnuller, Strampler und ein strahlender Bürgermeister haben am Freitag das Bild beim Empfang für Familien mit Neugeborenen bestimmt, den die Stadt Duderstadt als familienpolitisches Zeichen bereits seit 1988 für die geburtenstärksten Ortsteile gibt.

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Gruppenbild unterm Kronleuchter: Empfang für Eltern, Neugeborene und Geschwisterkinder aus Werxhausen und Tiftlingerode.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Das war in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge Werxhausen. Neun Kinder wurden in dem 410-Seelen-Dorf geboren. Das entspricht 21,95 Geburten je 1000 Einwohner.

Mit zwölf Geburten bei 898 Einwohnern landete Tiftlingerode auf dem zweiten Platz.

Im Fertilitätsranking der 15 Duderstädter Ortsteile hat Werxhausen bereits zum siebten Mal den Nabel vorn und ist damit nur noch zwei Plätze vom Spitzenreiter Esplingerode entfernt. Was ist da los in Werxhausen? Um diese Frage drucksen die Väter verlegen herum, die Mütter geben diplomatisch-unverbindliche Antworten.

„Wir sind eben ein kinderfreundliches Dorf“, sagt Carolin Kopp, die schon vor zwei Jahren mit ihrem ersten Sohn Fabian und ihrem Mann Tobias beim Familienempfang dabei war und als jüngsten Spross der Familie Benjamin mitgebracht hat. Eine einfache Antwort hat Ortsbürgermeister Rolf Burchard (CDU) parat, der sich dabei auch über die  Stärkung der Nesselröder Grundschule  freut: „Werxhausen ist klein, aber emsig.“

Erst vor drei Monaten von Werxhausen nach Göttingen gezogen ist Gänseliesel Alena Koch, die Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) als Gast für den Familienempfang gewonnen hatte. Im Geburtsjahrgang der 21-Jährigen gab es in Werxhausen nur ein weiteres Kind.

„Eine nette Geste“, kommentiert der dreifache Vater Ralf Borchardt aus Tiftlingerode den von Musikschülern mit Weihnachtsmützen umrahmten Empfang: „Und man lernt gleich weitere Eltern aus dem Ort kennen.“ Einmal war übrigens auch die Kernstadt geburtenstärkster Ortsteil – ein Jahr nach der Wiedervereinigung. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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©Richter