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Lockerer Gesang soll Freude bringen

Offenes Singen im Lorenz-Werthmann-Haus Lockerer Gesang soll Freude bringen

Sangesfreudige ältere Menschen haben am Donnerstag den großen Raum der Seniorenbegegnungsstätte im Lorenz-Werthmann-Haus mit Liedern erfüllt. Neben dem Gesang ist die Gemeinschaft für viele der mehr als 20 Teilnehmer der wichtigste Grund, warum sie zum offenen Singen kamen.

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Offenes Singen im Lorenz-Werthmann-Haus.

Quelle: Wenzel

Duderstadt. „Kennt ihr das Lied mit dem Pfeil und Bogen?“, fragte Godehard Gerlach in die Runde. Als er ein Nicken sah, begann er die entsprechende Melodie auf einem elektrischen Klavier zu spielen und die Senioren stimmten ein. „Wenn den Leuten das Spaß macht, dann macht mir das auch Spaß“, sagte Gerlach, der als Chorleiter aktiv war. Das Programm für das „offene Singen“ stelle er spontan zusammen, Volks- und Wanderlieder spielen die zentrale Rolle. So erklangen Klassiker wie „Auf der Lünebürger Heide“, „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ und „Wer recht in Frieden wandern will“.

Erinnerungen an die Schulzeit

Nach vier bis fünf Liedern erzählte Ilse Johannsen, die sich ebenfalls als Ehrenamtliche engagiert, Kurzgeschichten, ließ die Zuhörer bekannte Reime vollenden und trug Gedichte vor, die Erinnerungen an die Schulzeit weckten. „Man bekommt auch Freude wieder zurück“, lautet ihre Erfahrung.

Offenes Singen im Lorenz-Werthmann-Haus

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Schon kurz nach Eröffnung des Lorenz-Werthmann-Hauses im Jahre 2009 hätten viele ältere Menschen den Wunsch geäußert, sich zu „lockerem Gesang“ zu treffen, berichtete Lydia Ballhausen, Leiterin der Einrichtung. Helmut Bögershausen, der ein „musikalisches Händchen“ besitze und für die Ausgestaltung der Nachmittage gesorgt habe, übernahm die Leitung des offenen Singens, seit drei Jahren füllt nun Gerlach diese Aufgabe aus. Es kämen fast nur Frauen, die sich mehr trauen und eher die Begegnung suchen würden, während sich Männer „eher im Computerclub oder zu technischen Dingen treffen“, so Ballhausen.

Schön ist die Jugend

„Singen aktiviert den Kreislauf, die Sinne, und es bringt Freude, es ist wie ein Glas Sekt“, betonte sie. „Hier ist man in der Gemeinschaft und sitzt nicht allein zu Hause“, beschrieb Christel Reuter, warum sie gerne alle zwei Wochen zum offenen Singen kommt. „Man sieht und hört mal etwas anderes und zehrt eine Zeit lang davon“, erklärte Anna Windolf. „Nach dem Singen fühlt man sich immer besser“, erzählte Maria Eckermann. Ihr Lieblingslied: „Schön ist die Jugend.“

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