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Zunächst kein Richtungswechsel

Ausschuss vertagt Verkehrsführungs-Beratungen Zunächst kein Richtungswechsel

Zum Vorschlag aus dem Ortsrat, nach der Wiedereröffnung des Sternparkplatzes die Einbahnstraßenregelung in der Sackstraße aufzuheben, haben die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt- und Feuerschutz im Rat der Stadt keine Empfehlung abgegeben.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. Stattdessen wollen sie abwarten, wie sich die Situation durch die Fertigstellung des Parkplatzes an der Marktstraße verändern wird. Die Beratungen sollen dann im Mai erfolgen.
Für diesen Vorschlag machte sich unter anderem Doris Glahn (SPD) stark.

Sie warnte vor einem „Schnellschuss“ und regte an, zunächst andere Möglichkeiten – etwa die Verkehrsführung in die entgegengesetzte Richtung – zu prüfen. Zudem machte sie darauf aufmerksam, Anwohner hätten seit der Einführung der Einbahnstraßenregelung weniger stark unter Lärmbelästigung zu leiden als bisher. „Dies sollten wir in den weiteren Beratungen berücksichtigen“, sagte sie.

Die derzeitige Situation sei nicht haltbar, erkläre Ortsbürgermeister Hubertus Werner (CDU). Eine Einhaltung der Verkehrsregeln sei nicht für alle Verkehrsteilnehmer überhaupt möglich. Die Einbahnstraße in die umgekehrte Richtung – also von der Bahnhofstraße kommend in Richtung Hinterstraße – einzurichten, würde dieses Problem für die Zulieferer beheben. Bisher, so hatte es die Verwaltung mitgeteilt, sei es für große Lastwagen schwierig, von der Sackstraße in Richtung des Zentralen Omnibus-Parkplatzes abzubiegen, weil der Radius nicht groß genug bemessen sei.

Insbesondere am Ende der Straße geparkte Autos verschärften die Situation. Überhaupt halte er es für ungeschickt, den Verkehr über die Straße am Busbahnhof zu lenken. Der ZOB sei ohnehin schon unübersichtlich genug – auch ohne den Verkehr aus der Sackstraße.

Engelbert Gatzemeier (Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger) mahnte zur Geduld. „Warum sollten wir jetzt eine Ad-hoc-Entscheidung treffen, die wir dann noch dreimal ändern“, fragte er. Außerdem machte er den Vorschlag, über ein Halteverbot im Bereich der Sparkasse nachzudenken.

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