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Zwei Dörfer gestalten gemeinsam die Zukunft

„Dorf 2020“: Zwei Dörfer gestalten gemeinsam die Zukunft

Zwei Dörfer suchen gemeinsam Lösungen, dem demografischen Wandel zu begegnen. „Dorf 2020“ steht als Überschrift über dem Versuch, das sperrige Thema für Hilkerode und Breitenberg greifbar, handhabbar zu machen.

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Zwei Dörfer, ein Ziel : Um Identität und Lebensqualität in ihrem Ort zu erhalten, wollen Hilkerode und Breitenberg kooperieren.

Quelle: OT/AT

„Es geht darum, die Lebensqualität in den Dörfern zu erhalten, auch wenn sie weniger Einwohner haben“, bringt es Ulrich Harteisen auf den Punkt. Ziel seien nicht gemeinsame Strukturen, „es geht nicht um eine Dorffusion“ . Vielmehr würden Wege gesucht, das Leben auf den Dörfern so zu organisieren, dass sie weiter lebenswert seien.

Harteisen, Professor der Göttinger Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), leitet das Projekt, das in einer Woche seinen öffentlichen Auftakt haben wird. Am Mittwoch, 15. September, findet im Breitenberger Forsthaus Hübental eine Bürgerversammlung statt. Hier soll Hilkerödern und Breitenbergern zunächst vermittelt werden, was der demografische Wandel für ihre Dörfer bedeutet. „Das wird kein wissenschaftlicher Vortrag werden. Wir wollen die Bürger erreichen, vielleicht auch wunde Punkte treffen“, erklärt Isabel Schauer. Sie ist bei der HAWK für „Dorf 2020“ zuständig. „Sie ist das Gesicht des Projekts“ macht Harteisen deutlich.

In einem zweiten Schritt sollen bei der Bürgerversammlung Hilkeröder und Breitenberger ihre Sorgen, Anregungen, Wünsche und Vorschläge einbringen. Noch am selben Abend werden dann aus diesen Beiträgen Kernthemen herausgearbeitet, Arbeitsgruppen eingerichtet. Welche das sein werden, liege ganz bei den Hilke-rödern und Breitenbergern, betont Schauer.
Das Projekt „Dorf 2020“ ist inspiriert vom „Masterplan Duderstadt 2020“. Wie für die Kernstadt sollen auch für die beiden Dörfer Perspektiven aufgezeigt, der Wille zur Gestaltung der Zukunft geweckt werden. Darüber hinaus sind es jedoch zwei voneinander unabhängige Prozesse.

Initiiert wurde „Dorf 2020“ von Hartmut Berndt, Regionalmanager für das EU-Programm Leader beim Landkreis. Die Europäische Union finanziert auch gemeinsam mit Landkreis und Stadt das Projekt. Die Ortsräte und insbesondere die Ortsbürgermeister Hiltrud Rust und Karl-Heinz Meyna (beide CDU) stehen hinter dem Projekt. Sie haben es gemeinsam mit der HAWK und Berndt so weit vorbereitet, dass mit der Bürgerversammlung der Start erfolgen kann.

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