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Zwei große Burgen auf kleiner Briefmarke

Eichsfeld-Sondermarke Zwei große Burgen auf kleiner Briefmarke

Der einzigartige Zwei-Burgen-Blick Hanstein/Ludwigstein zählt schon seit dem Mittelalter zu den besonderen Attraktionen der Eichsfeld-Region.

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Vorbild für neue Eichsfeld-Sondermarke: Burgenblick-Kupferstich aus dem Jahre 1725 mit Ludwigstein und Hanstein (l.).

Quelle: Mecke-Druck

Genau dieser Aspekt findet sich nun auch auf einer Sonderbriefmarke wieder, die seit dem gestrigen Donnerstag von der Deutschen Post verkauft wird. Gestaltet wurde die Sonderbriefmarke für 90 Cent – geeignet für den so genannten Kompaktbrief – von dem Chemnitzer Grafiker Joachim Rieß, der sein Motiv einem Gemäldemotiv von Ernst Metz entlehnte.

Ausführlich befasst sich Reiner Schmalzl in der aktuellen Ausgabe der Eichsfelder Heimatzeitschrift mit der neuen Briefmarke und ihrer Entstehungsgeschichte. Das Wertzeichen ist die erste Sonderbriefmarke nach der Wiedervereinigung Deutschlands mit einem Eichsfeldmotiv.
Den Blick zurück wendet dagegen Karl-Wilhelm Freiherr von Wintzingerode-Knorr. Im neuen Eichsfeldheft stellt er ausführlich die Geschichte des Rittergutes Adelsborn dar, auf dem er geboren wurde und das sich im Bereich zwischen Burg Bodenstein und der Ortschaft Kirchohmfeld befand. Das stattliche Gutshaus, in dem noch 1944 zahlreiche Flüchtlinge eine Zuflucht gefunden hatten, wurde 1945 von sowjetischen Truppeneinheiten in die Luft gesprengt.

Sehr viel friedlicher geht es dagegen im Bericht von Rolf Eilers zu, der sich mit den Aufgaben der Messdiener an Duderstädter Altären befasst. Er beleuchtet dabei insbesondere auch das Wirken der Messdiener in der St. Cyriakus-Propsteikirche. Um religiöse Aspekte geht es letztendlich auch im Beitrag des Gieboldehäuser Ortsheimatpflegers Gerhard Rexhausen und der Historikerin Sabine Wehking, die sich mit dem Bildstock der St. Sebastiansbruderschaft im Gieboldehäuser Schlosspark beschäftigen. Das Bauwerk wird zurzeit renoviert und soll später an einem angemessenen Platz wieder aufgestellt werden.

Ergänzend zu den Berichten aus der Heimatregion bietet die neueste Ausgabe der Heimatzeitschrift unter anderen die bekannten Rubriken Historisches Eichsfeldfoto, Aus den Vereinen, Veranstaltungen, Buchvorstellungen, Eichsfelder Mundart und viele andere Themen mehr.
Die Eichsfelder Heimatzeitschrift ist erhältlich beim Mecke-Verlag in Duderstadt, Postfach 1420, 37107 Duderstadt, Telefon 055 27/98 19 22.

Von Sebastian Rübbert

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