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Zweites Ford-Mustang-Treffen am 1. und 2. August in Gieboldehausen geplant

Fahrende Legenden Zweites Ford-Mustang-Treffen am 1. und 2. August in Gieboldehausen geplant

Blank gewienerte Autolegenden, satter Motorensound und jede Menge Benzingespräche: Zwei Jahre nach der viel besuchten Premiere will Wolfgang von Berg wieder ein Ford-Mustang-Treffen im Flecken ausrichten. Auf einem befestigten Grundstück in der Totenhäuser Straße 4 wird sich am Sonnabend, 1. August, und Sonntag, 2. August, zwischen 9 und 19 Uhr alles rund um das Kultauto drehen.

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Gieboldehausen. „Ich möchte etwas bieten, was sonst nicht üblich ist in Gieboldehausen und mit den kompletten Erlösen das Elternhaus für das krebskranke Kind in Göttingen unterstützen“, beschreibt von Berg seine Motivation.

„Es werden alle Modellreihen seit 1964 zu sehen sein“, kündigt er an und ergänzt: „Wenn alles klappt, dann wollen wir auch das 2015er Modell vorstellen.“ Der 50-Jährige, der Besitzer eines Mustangs aus dem Baujahr 1965 ist, rechnet damit, dass an beiden Tagen etwa 80 dieser Fahrzeuge zu Gast sein werden.

„Das Auto muss man noch bewegen, da muss man drin arbeiten. Es hat keine Servolenkung und keinen Bremskraftverstärker“, verdeutlicht er den besonderen Reiz. „Über den Verbrauch reden wir nicht“, sagt von Berg, bevor er seine Meinung auf den Punkt bringt: „Der Mustang ist das geilste Auto, was Ford bislang gebaut hat.“

Guido Nordmann, der auch ein solches Traumauto besitzt, unterstützt von Berg. Baujahr ist ebenfalls 1965. Das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit. „Beide Autos kommen aus San Jose“, so Nordmann. „Der Mustang hat noch den puren V8-Sound, es gucken viele Leute, weil sie ihn vorher schon hören“, erzählt der Gieboldehäuser. Der 44-Jährige fährt mit dem Oldtimer zu US-Car-Treffen und bei Sonnenschein gerne in den Harz.

Für die am besten zurechtgemachten Autos im Originalzustand, das lauteste Auto und die weiteste Anreise winken den Besitzern Pokale, gestiftet vom Eichsfelder Möbelcenter, das auch das Grundstück bereitstellt. Zum Rahmenprogramm gehören Verpflegungsangebote und Live-Musik.  „Wir möchten eine Möglichkeit schaffen, dass die Leute wieder ein Stück im Mustang mitfahren können, um so das besondere Fahrerlebnis zu spüren“, erläutert der Organisator.

Nicht zuletzt gibt es eine Tombola, deren Erlöse ebenfalls dem Elternhaus zugutekommen. „Wir sind für alle Preise dankbar, die uns bereitgestellt werden“, so von Berg. Für das Treffen werde die Totenhäuser Straße von der Abzweigung zum Sportplatz bis zur Neuen Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt.

 

Von Axel Artmann

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