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Zwölfter Metalwinter in Duderstadt

Headbanger zeigen sich unermüdlich Zwölfter Metalwinter in Duderstadt

Guten Sound und abwechslungsreiche Bands hat der Metalwinter in Duderstadt geboten. Trotz glatter Straßen schafften es die vier Bands und mehr als 100 Metalheads am Sonnabend in das Jugendfreizeitheim. Gute Organisation und natürlich die Bands selbst sorgten für einen gelungenen Abend.

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Mattenschwingen zu Gitarrenriffs: Fans von Doom- bis Deathmetalbands kommen im Duderstädter Jugendfreizeitheim auf ihre Kosten.

Quelle: Schneemann

Duderstadt. Den Anfang des Abends machen die Göttinger Collapse Instinct. Ihr etwas langsamerer Doom/Death Metal erweist sich als genau die richtige Wahl zum Aufwärmen der Nackenmuskulatur.

Schon zu Beginn wird vor der Bühne kräftig geheadbangt. Alles in allem eine solide Performance. Gerade noch rechtzeitig betreten Divine:Zero die Bühne. „Vom Bus auf die Straße“, kommentiert Frontmann Björn Harz die winterliche Anreise der Band aus Nordrhein-Westfalen.

Sie überzeugen mit riffgewaltigem und einprägsamem Melodic Death Metal. Im nun auch besser gefüllten Saal sorgt das für kreisende Köpfe und fliegende Haare. Mit viel Power rocken sie den Jugendtreff. „Devine:Zero waren richtig gut“, urteilt Zuschauer Erik Siegmund. Die Bandauswahl sei härter als in den letzten Jahren, so Siegmund.

Alexandra Hartung kommt jedes Jahr zum Metalwinter. Obwohl sie eigentlich komplett andere Musik hört, ist sie begeistert: „Ich find‘s wunderbar“, sagt Hartung, die mit ihrem weißen Oberteil aus der Masse der Schwarztragenden heraussticht. Besonders die offene Atmosphäre gefalle ihr.

Mit Fragments of Unbecoming betritt der Hauptact des Abends die Bühne. Ihr als „Crimson Melodic Death Metal“ bezeichneter Stil trifft allerdings nicht restlos den Nerv des Publikums. Bis auf einen harten Kern, der vor der Bühne unermüdlich headbangt und Mini-Circlepits startet, leert sich der Saal etwas. Die „Wall of Death“ fällt dementsprechend auch etwas kleiner aus, aber sie ist da.

Am energiegeladenen Auftritt der Musiker aus Hessen liegt es jedenfalls nicht. Als letzte Band des Abends erklimmen Soulbleed die Bühne. Locker und mit offensichtlich viel Spaß an der Sache bildet die Band von Organisator Lars Bunde einen würdigen Abschluss des Metalwinters.

Besonders der ein Solo nach dem anderen abfeuernde Gitarrist Ahmad „Moloch“ ist in Topform. „Die Leute sind da und haben Spaß“, zeigt sich Bunde zufrieden. „Danke an alle, die bei dem Wetter gekommen sind“, bedankt er sich auch bei den Fans.

Von Finn Lieske

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