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Umzug beim Schützenfest in Rhumspringe mit 400 Teilnehmern

„Gänsehaut pur“ Umzug beim Schützenfest in Rhumspringe mit 400 Teilnehmern

Die Kombination von schwarzem Anzug und modischer Sonnenbrille ist ein Kennzeichen des Festumzugs beim Rhumspringer Schützenfest. Tradition und Sonnenschein, aber auch die 50 Meter lange Front von rund 400 festlich gekleideten Umzugsteilnehmern, Fahnen und Spielmannszügen haben Schützenhauptmann Wolfgang Bigalke beeindruckt.

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400 festlich gekleidete Teilnehmer, Fahnen und Blasmusik: Der mehrstündige Festumzug in Rhumspringe beginnt mit dem Antreten.

Quelle: Kunze

Rhumspringe.  „Wie jedes Jahr: Gänsehaut pur“, rief Bigalke dem Festumzug zu, nachdem er mit einem schmetternden „Guten Morgen, Herr Hauptmann“ aus 400 Kehlen begrüßt worden war. Pünktlich um 11.30 Uhr am Sonntagvormittag machte sich der Zug zu den Klängen von Spielmannszügen am Rhumehotel auf den Weg.

Bertold Jacobi, Schützenkönig 2012, war das erste Ziel. Hier und an zwölf weiteren Stationen vollzog sich die immer gleiche Prozedur: Antreten, Begrüßung, Fahnenschwenken, ein dreifaches Hoch auf den Geehrten und schließlich Umtrunk und Imbiss.

Mehr als vier Stunden dauerte das Spektakel, dessen Anlass alljährlich das Schützenfest ist.

Gefeiert wird es aber von der Dorfgemeinschaft. Veranstalter des Rhumspringer Schützenfestes ist die Realgemeinde, die Schützengesellschaft organisiert die Veranstaltung, die Vereine des Dorfes beteiligen sich.

Das wurde auch beim Umzug am Sonntag deutlich. Fahnenabordnungen der Vereine begleiteten die Marschierer.

Die zogen in einer festen Reihenfolge durch das Dorf: die Renshäuser Blasmusik vorweg, gefolgt von Würdenträgern und verheirateten Männern in schwarzem Anzug samt Zylinder, danach verheiratete Frauen mit weißem Oberteil, Schützen in Uniform und schließlich festlich gekleidete Junggesellen und Junggesellinen, den Abschluss bildete der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Scharzfeld.

Viele Rhumspringer sahen von ihren Häusern aus zu und grüßten aus Fenstern und Gärten den Festumzug. Für die Teilnehmer war es wichtig, gesehen zu werden, denn nur wer beim Umzug dabei ist, kann Schützenkönig werden.

Abgeholt wurden die amtierenden Majestäten und Honoratioren des Ortes, beispielsweise der Vorsitzende der Realgemeinde Godehard Jacobi.

Der marschierte anfangs noch mit bis zur ersten Station – Schützenkönig Berthold Jacobi ist sein Bruder. Anschließend ging er nach Hause und wartete auf den Umzug, auf Antreten und Fahnenschwenken vor seinem Haus.

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