Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Unfälle mit Fahrerflucht häufen sich im Eichsfeld

„Verkehrsmoral lässt zu wünschen übrig“ Unfälle mit Fahrerflucht häufen sich im Eichsfeld

Im Bereich des Polizeikommissariates Duderstadt häufen sich zurzeit die Unfallfluchten. Allein gestern meldete die Polizei drei aktuelle Fälle. Erst vor Kurzem wurde in Duderstadt ein zehnjähriger Junge von einem Kombifahrer angefahren, der sich nicht um das verletzte Kind kümmerte.

Voriger Artikel
Kurzfristige Installation auf Sparkassengebäude in Duderstadt
Nächster Artikel
Bierboom der Duderstädter „Heimatliebe“ hält an
Quelle: Kunze (Symbolfoto)

Eichsfeld. „Die Verkehrsmoral lässt leider immer mehr zu wünschen übrig“, bedauert Duderstadts Polizeichef Otto Moneke.

Durch herumfliegende Glassplitter ist ein 18-jähriger Duderstädter bei einem Verkehrsunfall am vergangenen Sonnabend leicht an der Hand verletzt worden. Da der Unfallverursacher das Weite suchte, hofft die Duderstädter Polizei jetzt auf Zeugen. Der junge Mann befuhr mit seinem 3-er BMW, in dem noch zwei weitere 17 und 18 Jahre alte Mitfahrer saßen, die Landesstraße von Rhumspringe in Richtung Hilkerode.

Dort kam ihm gegen 19.20 Uhr in einer Linkskurve ein anderes Auto entgegen, dessen Fahrer vermutlich zu schnell fuhr und deshalb die Kurve schnitt. Der unbekannte Wagen streifte den BMW der jungen Männer an der Fahrerseite. Dabei gingen die Scheibe der Fahrertür und der Außenspiegel zu Bruch, der BMW-Fahrer wurde durch Glassplitter verletzt.

Der Unfallverursacher soll einen dunkelgrünen Opel gefahren haben. Am BMW entstand Sachschaden in Höhe von rund 2500 Euro.

Straftaten- keine Kavaliersdelikte

Unverletzt geblieben ist ein weiterer 18-jähriger Autofahrer, der am Montag einem roten Golf ausweichen musste, dabei von der Straße abkam und mit einem Leitpfosten kollidierte. Der Polofahrer war gegen 13.30 Uhr auf der Kreisstraße 108 von Wollershausen in Richtung Gieboldehausen unterwegs, als ihm in einer Kurve der Golf auf seinem Fahrstreifen entgegenkam.

Trotz des Unfalls setzte der Golffahrer seine Fahrt fort. Bereits in der Nacht zum Dienstag, 4. Februar, rammte ein unbekannter Autofahrer in Gieboldehausen im Vorbeifahren einen in der Obertorstraße geparkten Audi.

„Unfallfluchten – auch Parkrempler – sind Straftaten und keine Kavaliersdelikte“, betont Moneke und versteht nicht, warum so viele Autofahrer nach einem Unfall dennoch die Flucht ergreifen: „Die Folgen sind wesentlich gravierender als die Hochstufung der Versicherung.“ Die Polizei sei bemüht, die Aufklärungsquote nach oben zu treiben, warnt Moneke: „Jeder hinterlässt Spuren.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Gefahr für Kinder
Großer Protest der kleinen Reyershäuser: Sie beklagen die Verkehrssituation an der Bushaltestelle im Rodetal.

„Hier ruht ein Rodetal-Unfall“ steht auf dem Sarg. Zum Glück ist dieser Unfall noch nicht passiert. Doch die orangefarbenen Markierungen an den Leitplanken stehen für verschiedene Zusammenstöße, die sich bereits ereignet haben. Gut 30 Anwohner haben am Donnerstag am westlichen Ortsausgang von Reyershausen im Rodetal gegen die Verkehrssituation protestiert.

  • Kommentare
mehr
Anzeigenspezial

Informieren Sie sich über das aktuelle Fußballgeschehen in Göttingen und aller Welt.  mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt