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Verbindung zwischen Ober- und Untereichsfeld

Bundesstraße 247 Verbindung zwischen Ober- und Untereichsfeld

Die Bundesstraße 247 verbindet Thüringen mit Niedersachsen. Sie verläuft von Ohrdruf bis Katlenburg-Lindau. Ein großer Teil der 200 Kilometer langen Straße berührt zwischen der Lengefelder Warte und Lindau das Eichsfeld. In drei Teilen stellt das Tageblatt den Verlauf der Straße vor. Heute: Teil zwei, die aktuelle Strecke zwischen Höngeda und Katlenburg.

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Verbindet Ober- und Untereichsfeld: Die Bundesstraße 247 zwischen Teistungen und Ferna.

Quelle: OT

Der kleine Ort Höngeda liegt einige Kilometer südlich von Mühlhausen in Thüringen. Ab hier soll einmal die B 247 um die Kreisstadt des Unstrut-Hainich-Kreises herumgeleitet werden. In einigen neuen Straßenkarten ist die geplante Trasse schon eingezeichnet, die erst bei Ammern wieder auf die vorhandene Bundesstraße treffen wird. Mühlhausen ist vom Autoverkehr massiv belastet, doch trotz zahlreicher Ampeln und eines Bahnübergangs läuft der Verkehr einigermaßen flüssig.

An der Lengefelder Warte erreicht die B 247 das südliche Eichsfeld. Die Bundesstraße verbindet die Eichsfeldstädte Dingelstädt, Leinefelde-Worbis, Duderstadt und den Flecken Gieboldehausen miteinander. Dingelstädt besitzt bereits eine Ortsumgehung. Dennoch drohte die Stadt im zurückliegenden Sommer zu einer Art Bermudadreieck für Autofahrer zu werden. Baustellen und Umleitungen sorgten für eine schwierige innerstädtische Verkehrssituation. Zeitweise war auch die B 247 in Richtung Süden gesperrt.

In Kallmerode führt die Bundesstraße unmittelbar durch die Eichsfeldgemeinde, manche Häuser sind nur einen halben Meter von der Straße entfernt. Auf Transparenten wird der Bau einer Umgehungsstraße gefordert und massive Kritik an den Politikern in Erfurt und Berlin geübt.

Kurz vor Leinefelde finden sich erste Wegweisertafeln mit dem Hinweis auf Duderstadt. Ebenso wie für Bad Langensalza und Dingelstädt gibt es auch für den Stadtteil Leinefelde der Doppelstadt Leinefelde-Worbis eine Ortsumgehung. Sie führt südlich und östlich um die Stadt herum und überquert die Autobahn 38. Im Stadtteil Worbis hat bereits der Bau der Umgehungsstraße von Worbis bis Wintzingerode begonnen.

Duderstadt statt Lenin

Worbis entließ als erste obereichsfeldische Stadt Lenin vom Straßenschild. Seit fast zwei Jahrzehnten heißt die Ausfallstraße Richtung Landesgrenze wieder Duderstädter Straße. Für DDR-Bürger war die Reise auf der heutigen Bundesstraße 247 kurz hinter Ferna zu Ende. Hier begann das Sperrgebiet, markiert durch eine martialische Brücke. In Teistungen besuchen täglich zahlreiche Bundesbürger , die früher in der DDR lebten, das Grenzlandmuseum Eichsfeld und den erhalten gebliebenen Grenzabschnitt.

Erster Ort im niedersächsischen Teil der B 247 ist Gerblingerode. Hier rollt der Verkehr wie in Kallmerode unmittelbar durch den Ortskern. Doch in Gerblingerode gibt es keine Transparente mit Sprüchen gegen die Politiker in Berlin und Hannover. Der Bau einer Ortsumgehung scheint in weiter Ferne zu liegen. In Duderstadt verläuft die B 247 über Worbiser Straße, Schützen-ring, Sachsenring, Göttinger und Northeimer Straße.

Der Abschnitt zwischen Duderstadt und Gieboldehausen hat traurige Berühmtheit erlangt. Ausgerechnet nach dem Ausbau der Bundesstraße in den siebziger Jahren kam es immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten und Schwerverletzten.

Seit 30 Jahren Umgehung

Über Mingerode und Obernfeld führt die Strecke nach Gieboldehausen. Hier können sich die Verantwortlichen zurücklehnen, wenn über eine Ortsumfahrung diskutiert wird. Die Fleckengemeinde besitzt schon seit den 1930er-Jahren Umgehungsstraßen, die im Zuge des Hochwasserschutzes entstanden sind.

Die B 247 kreuzt am Ortsrand von Gieboldehausen die Bundesstraße 27 und führt dann über Lindau nach Katlenburg. Hier endet sie nach rund 200 Kilometern im Ortszentrum.

Im dritten und letzten Teil der Serie wird die Zukunft der Bundesstraße 247 beleuchtet. IM Fokus steht der Abschnitt zwischen Obernfeld und der Landesgrenze.

Von Heribert Reinhardt

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