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Verkehrsberuhigung in der Ortsdurchfahrt Hilkerode

„Eine Straßensanierung ist nur eine Option“ Verkehrsberuhigung in der Ortsdurchfahrt Hilkerode

Für ein Tempolimit und bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in Hilkerode will sich die Stadtratsfraktion der Grünen stark machen. Nach Angaben von Marliese Frisch-Dvorák soll ein Antrag in den Duderstädter Stadtrat eingebracht werden.

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Risse, Löcher, Dellen: Die Ortsdurchfahrt in Hilkerode weist schwere Mängel auf.

Quelle: Blank

Hilkerode. Dies kündigte das Fraktionsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen aus Hilkerode in Reaktion auf einen Bericht im Eichsfelder Tageblatt vom 6. November an. In dem Artikel „Hilkeröder ärgern sich über marode Fahrbahn“ war über die Belastung der Einwohner durch den Schwerlastverkehr berichtet worden.

Ortsbürgermeisterin Hiltrud Rust (CDU) hatte auf Tageblatt-Anfrage nach der Ortsratssitzung berichtet, dass dringend eine Fahrbahnerneuerung der Ortsdurchfahrt der Landesstraße 531 notwendig sei. Die Bürgersteige seien nicht betroffen.

„Eine Straßensanierung ist nur eine Option“, sagt Grünen-Ratsfrau Frisch-Dvorák. Bis zur möglichen Realisierung werde Zeit ins Land gehen. Wenn sich am Schwerlastverkehr nichts ändere, werde sich die Gesamtsituation für Hilkerode kaum ändern, und für die neue Straße werde es bald wieder Sanierungsbedarf geben.

„Eine direkte, schnelle und zukunftswirksame Option wäre ein Tempolimit von Tempo 30 in beiden Richtungen der Ortsdurchfahrt, unterstützt durch Geschwindigkeitskontrollen, Blitzer oder zumindest fest installierte Geschwindigkeitsmesstafeln beidseitig des Ortskerns“, fordert Frisch-Dvorak. Ein dauerhaftes Tempolimit würde auch eine sanierte Straßendecke länger leben lassen.

Nicht richtig sei, so betont die Hilkeröderin, dass sich der Ortsrat einhellig für die Fahrbahnsanierung ausgesprochen habe. Als Grüne sei sie für das Tempolimit eingetreten. „Richtigstellen möchte ich, dass nach diversen Rückfragen meinerseits bei den zuständigen Stellen eine mögliche Kostenbeteiligung der Anwohner nicht ausgeschlossen wurde, falls im Rahmen der Straßensanierung eine Sanierung der Regenwasserabflüsse erforderlich werden sollte“, so Frisch-Dvorák.

In der Ortsdurchfahrt befänden diese sich häufig unter dem Gehweg. „Solche Arbeiten würde man vor einer Sanierung und nicht nach einer Sanierung in Angriff nehmen“, erläutert die Grünen-Ratsfrau. Bei einer Unterschriftenaktion zur Unterstützung des Ortsrats sollten die Bürger vollständig informiert sein.

„Außer Frage stehe, dass in der Ortsdurchfahrt von Hilkerode dringender Handlungsbedarf besteht, vor allem hinsichtlich der Gesundheit und Sicherheit der Bewohner und ihrer Behausungen“, sagt Frisch-Dvorák. Dass dies machbar sei, zeigten die Beispiele von Obernfeld und Mingerode.

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