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Versteigerung nach Insolvenz bei Hildebrandt-Gruppe in Gieboldehausen

1200 Positionen Versteigerung nach Insolvenz bei Hildebrandt-Gruppe in Gieboldehausen

Mit zwei Insolvenz-Versteigerungen, die eine in Gieboldehausen und die andere in Hildesheim, soll in der kommenden Woche möglichst viel Geld für die Gläubiger von Bauunternehmen mit Sitz und Wurzeln in Gieboldehausen erwirtschaftet werden. Es geht um drei Gesellschaften der Hildebrandt-Gruppe.

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Blick auf das Firmengelände in der Ludwig-Erhard-Straße in Gieboldehausen: Die Gebäude und das Grundstück sind von der Insolvenz nicht betroffen.

Gieboldehausen. Am Dienstag, 5. März, am Betriebsstandort in der Domstadt sowie am Donnerstag, 7. März, in der Fleckengemeinde  sollen rund 1200 Positionen Hochbau-Ausrüstungen versteigert werden. So ist es Anzeigen in Tageszeitungen sowie Internet-Hinweisen der Gesellschaft Proventura Industrie-Auktion mit Sitz in Göttingen zu entnehmen. Von Schalbrettern über Betonmischer bis zu Minibaggern reicht das Angebot. Auf über hunderttausend Euro beläuft sich der Wert.

Drei Gesellschaften insolvent

Hintergrund ist die Insolvenz von drei Gesellschaften der Hildebrandt-Gruppe in Gieboldehausen beziehungsweise Hildesheim. Wie Insolvenzverwalter Burghard Wegner aus Göttingen erläutert,  sind schon am 1. Dezember die Insolvenzverfahren eröffnet worden gegen die Ehbrecht Baudienstleistungsgesellschaft und Service GmbH sowie die Unternehmen Franz Hildebrandt Schornstein-, Feuerungs-, Industrie-, Hoch- und Tiefbau GmbH und Hildebrandt Schornstein- und Feuerungsbau GmbH. Mangelnde Aufträge seien die Ursache für die Einstellung der Betriebe gewesen. Rund 40 Mitarbeitern sei gekündigt worden.

Betriebsstandort Gieboldehausen fortführen

„Mangelnde Aufträge und Umstrukturierungen haben dazu geführt, dass mehrere Gesellschaften aus der Hildebrandt-Gruppe nicht mehr liquide sind“, bestätigt Winfried Ehbrecht gegenüber dem Tageblatt die Situation des Unternehmens. Gemeinsam mit seinem Bruder Alois werde er jedoch das Unternehmen „Hildebrandt Hoch- und Industriebau“  am Betriebsstandort Gieboldehausen fortführen, berichtet Ehbrecht. Die Tradition des Unternehmens in den Bereichen Schornsteinbau, Feuerungsbau und Hochbau solle fortgesetzt werden.

Ehbrecht weist darauf hin, dass bei den Versteigerungsterminen nur Dinge zur Versteigerung kommen, die den liquiden Firmen zugeordnet werden können.  Das Bürogebäude und das Grundstück seien von der Insolvenz nicht betroffen.

Die Versteigerungen in Gieboldehausen , Ludwig-Erhardt-Straße 15, und in Hildesheim, Utermöhlestraße 11, beginne jeweils um 11 Uhr. Die Positionen können ab 8 Uhr besichtigt werden.
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