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Vierte Radwallfahrt nach Vierzehnheiligen

Von der Basilika zur Basilika Vierte Radwallfahrt nach Vierzehnheiligen

Zum vierten Mal sind Eichsfelder Gläubige zur Radwallfahrt des Kolping-Bezirks Untereichsfeld nach Vierzehnheiligen gestartet. Mehr als die Hälfte der 17 Radler, die in diesem Jahr vor der Kolping-Ferienstätte auf dem Pferdeberg gestartet sind, waren jedesmal dabei, andere erleben ihre Premiere.

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Zum vierten Mal sind Eichsfelder Gläubige zur Radwallfahrt des Kolping-Bezirks Untereichsfeld nach Vierzehnheiligen gestartet. Mehr als die Hälfte der 17 Radler, die in diesem Jahr vor der Kolping-Ferienstätte auf dem Pferdeberg gestartet sind, waren jedesmal dabei, andere erleben ihre Premiere.

Quelle: Franke

Duderstadt. „Wir waren im vergangenen Jahr mit dem Auto in Vierzehnheiligen“, erzählt der Gieboldehäuser Matthias Volkmer von einem „beeindruckenden Erlebnis“. Gemeinsam mit seinem Sohn Yannik nimmt er an der Radwallfahrt teil. „Mich hat die Erfahrung interessiert, die eine solche Fahrt bietet“, nennt der 14-Jährige seine Beweggründe.

  

Gutes Wetter

  

Ebenfalls neu in der Gruppe ist der Vorsitzende des Kolping-Bezirks Untereichsfeld, Helmut Otto aus Krebeck. Er erklärt, dass er sich im Vorfeld vorbereitet habe. Wie die übrigen Radfahrer hofft er auf beständiges Wetter. „Hoffentlich werden es keine 30 Grad wie in den vergangenen Tagen“, sagt er. „Aber da müssten wir dann auch durch.“

  

Gesunde Wiederkehr

  

Zunächst erhielten die Teilnehmer den Reisesegen während einer Messe in der Kapelle der Ferienstätte. Wie der Desingeröder Michael Nachtwey, einer der Organisatoren der Radwallfahrt, berichtete, habe jeder erzählen dürfen, wass er sich für die Fahrt wünsche. „Am Ende wünschten sich alle, dass alle auch gesund wiederkehren“, so Nachtwey.

 

Allein mit dem Rad

  

Die eigentliche Idee zur Radwallfahrt entstand aus einer Laune heraus, erzählt Hans-Georg Kopp aus Mingerode. Nach vielen Jahren der ehrenamtlichen Tätigkeit für die Kolpingsfamilie sei er mehrfach damit aufgezogen worden, dass er noch nicht in Vierzehnheiligen gewesen sei. Er hatte kurz vorher mit dem Fußballspielen aufgehört und mit dem Fahrradfahren angefangen. Und so habe er eines Abends zu Michael Nachtwey gesagt: „Ich fahre nächstes Jahr nach Vierzehnheiligen – allein mit dem Rad.“

  

Mundpropaganda

 

Allein musste Kopp dann doch nicht fahren. „Beim ersten Mal waren 14 Teilnehmer am Start“, erzählt er. Es habe dann in den Folgejahren einen festen Stamm von zehn bis 15 Fahrern gegeben, die fast alle jedesmal mitfuhren. Mittlerweile habe sich die Tour aber auch per Mundpropaganda herumgesprochen, sodass in jedem Jahr neue Fahrer teilnähmen.

  

Sportliches Programm

  

Die Teilnehmer absolvieren ein sportliches Programm. Die erste Etappe führte die Wallfahrer in diesem Jahr nach Bad Salzungen. „Das sind am ersten Tag 125 Kilometer“, sagt Kopp. „Wir lassen uns dafür aber auch acht bis neun Stunden Zeit. Wir wollen ja keine Tour de France fahren.“ Doch wie bei der Tour de France sind auch bei den Eichsfeldern Begleitfahrzeuge im Tross - erstmals mit Hinweis auf die Radwallfahrer und dem Schriftzug "Von der Basilika zur Basilika".

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