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Vom Huhn bis zum Kanarienvogel

Vogelbörse in Nesselröden Vom Huhn bis zum Kanarienvogel

Ob man nun auf der Suche nach einer Ente oder einem Wellensittich ist - bei der Vogelbörse in Nesselröden kommen Freunde der gefiederten Tiere seit mittlerweile fünf Jahren auf ihren Geschmack. Am Sonnabend gab es auf der Nesselröder Warte die vorletzte Vogelbörse in diesem Jahr.

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Vereinsschriftführer Klaus Hellmold mit seinen Gouldamadinen.

Quelle: Niklas Richter

Nesselröden. Ob man nun auf der Suche nach einer Ente oder einem Wellensittich ist - bei der Vogelbörse in Nesselröden kommen Freunde der gefiederten Tiere seit mittlerweile fünf Jahren auf ihren Geschmack. Am Sonnabend, 28. Oktober, gab es auf der Nesselröder Warte die vorletzte Vogelbörse in diesem Jahr.

Enten, Hühner, Wachteln, Kanarienvögel, Sittiche - die Liste der Vogelarten, die monatlich bei der Vogelbörse in Nesselröden angeboten werden, ist lang. Hier treffen sich Züchter, Geflügelhändler und Besucher, die auf der Suche nach einem neuen Haustier sind.

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Vogelbörse in Nesselröden

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Ein Singsittich ist etwa für 15 Euro zu haben. Wer sich im Zelt vor der Nesselröder Warte nicht für eines der geflügelten Geschöpfe entscheiden kann, hat im Inneren noch mehr Auswahl. Auf dem dortigen Kleintiermarkt stehen Kaninchen, Hamster und weitere Tiere zum Kauf und Tausch. 17 Verkäufer und etwa 130 Besucher waren bei der in diesem Jahr vorletzten Vogelbörse samt Kleintiermarkt anwesend, erzählte Stephan Borchard, Vorsitzender des Nesselröder Hobbyclubs, der die Veranstaltung seit 2012 organisiert. Die meisten Verkäufer seien private Anbieter. Lediglich ein Geflügelverkäufer, der extra aus Gütersloh anreise, und ein Futterverkäufer betrieben ihr Geschäft gewerblich und seien immer mit dabei.

Besucher aus der Region

Auch die Klientel sei sehr unterschiedlich, erklärte der Vorsitzende. Zum einen seien es ältere Menschen, die Geflügelzucht als Hobby betrieben. „Es kommen aber auch viele Eltern mit Kindern, die einfach mal gucken wollen.“ Die Veranstaltung ziehe Besucher aus einem Umkreis von etwa 25 bis 30 Kilometern nach Nesselröden, sagte Borchard. Vergleichbare Märkte gebe es in der Region etwa in Windhausen und Witzenhausen. Ursprünglich sei die Vogelbörse in Berlingerode beheimatet gewesen. Als der Markt dort eingestellt wurde, habe der Hobbyclub sich bereit erklärt, das traditionsreiche Ereignis fortzusetzen, erzählte Borchard. Dankbar seien die Veranstalter vor allem dem Betreiber des Nesselröder Campingplatzes, Markus Beuseler, der seine Räume kostenlos zur Verfügung stelle. „Das ist eine große Hilfe“, so der Vorsitzende. Denn trotz des Eintrittspreises von einem Euro veranstalte der Hobbyclub den Markt letztendlich ehrenamtlich und bezahle Werbung aus eigener Tasche. „Da bleibt am Ende kein großer Gewinn übrig.“

Letzte Börse vor der Pause

Bald wird sich die Vogelbörse jedoch erst einmal in die Winterpause verabschieden. Am Sonnabend, 25. November, ist auf der Nesselröder Warte der letzte diesjährige Termin. Dann geht es erst im März 2018 wieder los, wie immer an jedem letzten Sonnabend des Monats.

Von Maximilian Zech

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