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Voller Saal bei Andrea Nahles

SPD-Generalsekretärin Voller Saal bei Andrea Nahles

Es wurden immer noch Stühle herbeigeholt, als SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles zum Rednerpult ging. Die Bundespolitikerin unterstützte mit einem Auftritt im Duderstädter Hotel Zum Löwen den Wahlkampf der Duderstädter SPD-Landtagskandidatin Doris Glahn. Der Saal war voll, rund 100 Zuhörer waren gekommen – doppelt so viel wie erwartet.

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Bundespolitikerin im Landtagswahlkampf: Andrea Nahles (r.) unterstützt Doris Glahn (v. M.).

Quelle: Lüder

Duderstadt . Sie hörten und erfragten viel zur Familien- und Bildungspolitik der SPD. Nahles sprach nur kurz, beantwortete dann ausführlich Fragen zu Altenpflege, Ganztagsbetreuung an Schulen, Jugendsozialarbeit, Inklusion und Rente. Auch die Bildungsexpertin und SPD-Landtagsabgeordnete aus Northeim, Frauke Heiligenstadt, war im Löwen dabei. So erhielten die Zuhörer konkrete Antworten auf ihre Fragen aus Bundes- und Landessicht.

Glahn gab in ihrer Einleitung den Ton des Abends vor. Sie begrüßte Nahles als Politikerin, die als Mutter einer knapp zweijährigen Tochter viele Probleme aus eigener Anschauung kenne. Das löste Nahles ein, indem sie immer wieder persönliche Anmerkungen in ihre politischen Aussagen einbaute. Sie organisiere jetzt schon den Nikolaustag, damit sie Zeit habe für ihre Familie. „Das ist die knappste Ressource, Zeit, gar nicht einmal das Geld.“

Hier müsse die Politik Rahmenbedingungen schaffen und da gebe es unterschiedliche Vorstellungen der Parteien. „Das fängt schon bei der banalen Frage an: Was ist eine Familie? Wir sagen, Familie ist dort, wo Menschen Verantwortung füreinander tragen“, führte Nahles aus. Ihnen wolle die SPD helfen. Das deklinierte sie durch an der Arbeits-, Steuer und Bildungspolitik, begleitet von Beispielen aus ihrer eigenen Familie: mit dem Verweis auf den Partner in Teilzeit, Überlegungen zum Ehegattensplitting und der eigenen Freude über einen Kitaplatz im heimischen Dorf.

Nahles’ Plädoyer für Ganztagsschulen nutzte Heiligenstadt für die Darstellung aus Landessicht. In der folgenden Diskussion beantworteten sie und Nahles insbesondere Detailfragen zur Schulpolitik. Beide zeigten sich von einem Sieg bei Landtags- und Bundestagswahl überzeugt. „Ihr macht im Januar den Anfang, wir setzen im Herbst fort, wir verändern Deutschland“, schloss Nahles.

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