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Vorwürfe an die Verwaltung

Fußgängerzone Vorwürfe an die Verwaltung

Das Thema Fußgängerzone sorgt in der Brehmestadt immer noch für Aufregung. Dafür lieferte die Sitzung des Ortsrates Duderstadt einen überzeugenden Beweis. Die Verwaltung hatte zum Thema „Verkehrsregelnde Maßnahmen und Zukunftskonzept“ zwar eine Beschlussvorlage eingebracht, es fehlte dem Ortsrat jedoch ein Antragspapier der SPD-Stadtratsfraktion, in dem sie sich für eine verbindliche Satzung für die Nutzung der Fußgängerzone einsetzt.

Das Fehlen dieses Papiers wurde vom Vorsitzenden der CDU-Ortsratsfraktion, Thomas Rössing-Schmalbach, der Stadtverwaltung heftig zum Vorwurf gemacht. Die Diskussion konzentrierte sich dann aber auf einen anderen Punkt – auf das Ergebnis der Fragebogenaktion, die der Ortsrat vor zwei Jahren zur „Belebung der Innenstadt“ gestartet hatte.

Damals, so erinnerte Rössing-Schmalbach, seien von den Bürgern sehr viele Vorschläge für die Gestaltung der Stadt gemacht worden. Es sei nicht einzusehen, warum diese Anregungen nicht wieder aufgegriffen und in einem entsprechenden Arbeitskreis umsetzungsfähig gemacht werden sollten.

Das wurde im Ortsrat zustimmend aufgenommen und weiter diskutiert. Lothar Dinges (WDB) betonte, dass endlich die Undurchsichtigkeit von Ratsbeschlüssen und deren Realisierung in Sachen Fußgängerzone beseitigt werden müsse. Wenn es nicht gelinge, das aufzulösen, werde die WDB demnächst für „ein kleines politisches Erdbeben“ sorgen.

Für die Bildung eines Arbeitskreises sprach sich auch Thorsten Feike von der FDP aus. Bei einer Enthaltung beschloss der Ortsrat, nicht über den von der Verwaltung vorgelegten Beschlussvorschlag zum Thema Fußgängerzone abzustimmen. Stattdessen wurde die Einsetzung eines Arbeitskreises zur Belebung der Innenstadt beschlossen. Der städtische Bauausschuss wird aufgefordert, im gleichen Sinne zu votieren.

In eine ähnliche Richtung ging ein Beschluss zur Begutachtung und Bewertung der baulichen und gestalterischen Situation der Fußgängerzone. Dazu sollte ein Fachbüro beauftragt werden, so der Verwaltungsvorschlag. Norbert Baensch (CDU) sprach sich gegen das Vorhaben aus. Gerade habe man ja beschlossen, den Arbeitskreis zur Innenstadt wieder zu installieren. Dessen Ergebnisse sollten erst einmal abgewartet werden, dann könne man sich immer noch überlegen, ob man für Detailplanungen ein Fachbüro einschalten müsse .

Von Sebastian Rübbert

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