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„Was ich mir wünsche, liegt nicht unterm Baum“

Wunschzettel „Was ich mir wünsche, liegt nicht unterm Baum“

Zwischen Weihnachtsbäumen und Glühweinduft sind kälteresistente Eichsfelder auf der Suche nach den letzten Geschenken zum Fest. Was steht bei Duderstädtern in diesem Jahr auf dem Wunschzettel, und wo werden die Einkäufe getätigt?

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Genießen Atmosphäre: Gerke, Winkleff, Seebode, Rittmeier (v. l.).

Wünsche: C. und J. Amelsberg. / Mit Sohn Tristan: N. Tews.

Quelle: IS

Duderstadt. „Ich wünsche mir nichts, was man mit Geld kaufen könnte“, erklärt Chantal Amelsberg aus Westerode. Ihre Mutter Judita hingegen äußert einen konkreteren Wunsch: einen E-Book-Reader. Beide erklären: „Wir kaufen öfter in Geschäften als im Internet, aber wenn wir online shoppen, dann bei Amazon.“

Die Schülerinnen Marie-Luise Gerke, Lina Winkleff, Franziska Seebode und Line Rittmeier haben eine klare Vorstellung vom Geschenk unter dem Tannenbaum: Sie wünschen sich neue Mobiltelefone, einen Laptop und eine Gitarre. „Gestern haben wir die letzte Arbeit geschrieben und können jetzt endlich die weihnachtliche Atmosphäre genießen“, freuen sie sich. Susanne Orlob aus Neuendorf, die mit ihrer Tochter Hanna über den Markt bummelt, ist noch nicht in Weihnachtsstimmung. „Die Adventszeit ist einfach zu kurz“, so die 38-Jährige.

„Bis auf ein Geschenk hab ich jetzt alles beisammen“, erklärt Nicole Tews aus Rhumspringe. Um die richtigen Überraschungen zu finden, vergleiche sie Angebote sowohl im Internet als auch bei Einzelhändlern. „Aber eigentlich kaufe ich lieber im Geschäft, denn da können auch die Kinder schauen, was ihnen gefällt“, erläutert die 32-Jährige, die mit ihrem zweijährigen Sohn Tristan die besinnliche Zeit genießt.

Lieber bei Einzelhändlern kaufen auch Werner Hoppmann und Victoria Wandt. „Im Internet schaue ich nur nach speziellen Dingen“, erklärt die Rhumspringerin. Der 67-jährige Hoppmann aus Mingerode verschenkt in diesem Jahr Spielzeug, Kleidung und Bücher. Er selbst wünsche sich, dass es der Familie gut gehe, und viel Glück fürs neue Jahr: „Das, was ich mir wünsche, liegt nicht unter dem Baum.“

Dass es in diesem Jahr keinen Verkaufshit gibt und stattdessen Dinge gewünscht werden, die nicht unter den Weihnachtsbaum gelegt werden können, wie Glück und Gesundheit, bestätigt auch Horst Hudeczek aus Duderstadt. Der 68-Jährige wünsche sich Gesundheit und Glück zu Weihnachten und stellt fest: „In diesem Jahr verschenke ich hauptsächlich Geld, da ich dem vorweihnachtlichen Stress entgehen möchte.“

vhp

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