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„Weihnachtsgeschäft fängt immer später an“

Last-Minute-Geschenke „Weihnachtsgeschäft fängt immer später an“

Allem Krisengerede zum Trotz: Der Weihnachtsmann kommt auch in diesem Jahr wieder mit vollen Taschen. Gefüllt werden diese allerdings oft erst in den letzten Tagen vor dem Fest, beobachten Einzelhändler der Region.

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Haben alle Hände voll zu tun: Monika Müller und Monika Richter (v. l.), Mitarbeiterinnen im Fachgeschäft Schmalstieg.

Quelle: Mischke

„Es ruckt nochmal. Das kalte Wetter hat genau zur richtigen Zeit begonnen“, freut sich Doris Diedrich vom Bekleidungshaus Jünemann in Bilshausen. „Jetzt gehen dicke Sachen“, bringt sie den Trend auf den Punkt. In letzter Minute würden oft Kinder kommen. „Die haben ihr Taschengeld gespart und wollen nun einen Gutschein für ihre Väter kaufen“, beobachtet Diedrich.
„Bücher werden erst kurz vor dem Fest gekauft“, sagt Annegret Maring von der Duderstädter Buchhandlung Seseke und sieht den generellen Trend auch in diesen Tagen bestätigt. Auszeichnungen wirken sich positiv auf die Nachfrage aus, so Maring. Dies zeige das Interesse an Werken der Nobelpreisträgerin Herta Müller und der Deutschen Buchpreisträgerin Kathrin Schmidt.
„Je weniger Tage es bis zum Fest sind, desto größer wird der Andrang in der Gieboldehäuser „Bücherinsel“, sagt Inhaberin Beate Stender. „Heiligabend kommen viele Männer zum Geschenkekauf“, berichtete sie. Literatur der Nobelpreisträgerin Herta Müller und Werke von Dan Brown seien derzeit Renner. Häufig würden auch Gutscheinen nachgefragt.
„Das Weihnachtsgeschäft fängt immer später an“, registriert Heidi Schmalstieg vom gleichnamigen Duderstädter Spielwarengeschäft. Seit Mitte vergangener Woche habe die Nachfrage angezogen. Ein Favorit kristallisiere sich bei den Geschenkesuchenden noch nicht heraus. Von Dinosauriern bis zu Elfen seien bei Kindern Figuren eines Spielwarenherstellers besonders beliebt.
„Gold, Silber, Edelstahl – es läuft alles“, berichtet Ulrich Werner vom gleichnamigen Uhren- und Schmuckfachgeschäft in Duderstadt. Das Weihnachtsgeschäft habe relativ „ruhig“ begonnen, doch in den Tagen vor dem Fest würden gerade Männer noch einmal Kaufinteresse zeigen.
Engel sind gefragt
„Es läuft etwas besser als im vergangenen Jahr“, stellt Ewa Mäther fest, die mit ihrem Fachgeschäft für Geschenkartikel in der Duderstädter Feilenfabrik ansässig ist. In den letzten Tagen vor dem Fest würden Engel „wie verrückt“ nachgefragt. Das Augenmerk richte sich ansonsten auf „alles, was leuchtet“. Außer Sternen würden auch Gläser gerne gewählt, so Mäther. Trendfarben seien Silber und Lila.
Als Geschenk unter dem Gabentisch bietet sich auch die Tageblatt-DVD „Die Wiedervereinigung im Eichsfeld 1989/90“ an. Erhältlich ist die Dokumentation in den Tageblatt-Geschäftsstellen in Duderstadt, Auf der Spiegelbrücke 11, sowie in Göttingen, Jüdenstraße 13c und in der Hauptstelle der Volksbank Eichsfeld-Northeim in Duderstadt, Westerstieg 5. Beim Eichsfeldfestival wurde der Film erstmals öffentlich gezeigt.

Von Axel Artmann

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