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Windkraft in Duderstadt: Landvolk informiert

Einladung Windkraft in Duderstadt: Landvolk informiert

Noch gibt es keine Windenergieanlagen im Duderstädter Stadtgebiet. Das soll sich ändern. „Windkraftnutzung in Duderstadt“, unter diesem Titel lädt das Landvolk Göttingen zu einer Veranstaltung am Dienstag 18. Dezember, im Duderstädter Stadthaus ein.

Duderstadt. Wo sonst der Stadtrat Entscheidungen fällt, will das Landvolk mit Grundstückseigentümern über ein gemeinsames Vorgehen bei Windkraftprojekten sprechen – nicht öffentlich. „Geschlossene Veranstaltung!“ steht fettgedruckt über der Einladung an Flächenbesitzer „im Planungsgebiet Nesselröden, Immingerode, Tiftlingerode, Westerode“.

Im Oktober hatte sich die Stadtverwaltung per Pressemitteilung noch ausdrücklich von einer Informationsveranstaltung eines Energieunternehmens distanziert. Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) forderte darin Grundstückseigentümer auf, „jetzt keine Verträge oder Vorverträge über eventuelle Flächen für Windenergieanlagen einzugehen“ und wies auf die Rechtslage hin, nach der Windenergieanlagen im Bereich der Stadt derzeit ausgeschlossen sind.

Dabei treibt die Stadt das Thema Windenergie voran und beruft sich dabei unter anderem auf eine Potenzialanalyse der Fachhochschule Nordhausen. Bis zu 50 Prozent des in Duderstadt benötigten Stroms könne durch Windenergie gedeckt werden, heißt es in der Studie, die im Stadtgebiet Standorte mit bis zu acht Windenergieanlagen für möglich hält.

In seiner jüngsten Sitzung verabschiedete der Rat einstimmig einen Beschluss, in dem auch diese Studie zur Grundlage weiterer Planungen erklärt wird. Die Federführung sollen die heimischen Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe (EWB) und der Versorger Harz-Energie übernehmen. „Gemeinsam wollen wir erreichen, dass nicht Konzerne hier den Fuß in die Tür bekommen, sondern regionale Akteure zum Zuge kommen“, erklärte Nolte in der Sitzung.

Ziel ist laut Ratsbeschluss ein „Bürgerwindpark“ Duderstadt. Als nächste konkrete Schritte werden neben der Schaffung von Planungsrecht  „natürlich auch die Flächensicherung“ genannt.

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