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„Wir haben unser Lagervolumen verdoppelt“

Streusalz „Wir haben unser Lagervolumen verdoppelt“

Eichsfeld. Speisesalz, Katzenstreu, Holzspäne und Rollsplitt. Als die Streusalz-Vorräte im vergangenen Jahr aufgebraucht waren, zeigten sich die Eichsfelder kreativ. Um Engpässe in diesem Winter zu vermeiden, haben die Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen vorgesorgt, und auch der Duderstädter Toom-Baumarkt hat sich bei seiner Streusalzbestellung an den langen und harten Winter 2009/10 erinnert.

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Vorgesorgt: Nach einem strengen und harten Winter sind im Eichsfeld Streusalz-Vorräte angelegt.

Quelle: Thiele

„Wir haben uns entschlossen, unser Lagervolumen zu verdoppeln“, berichtet Erwin Große von der Samtgemeinde Radolfshausen. Aus dem Vorjahr seien 15 Tonnen Streusalz übriggeblieben, bestellt sei zudem eine komplette Ladung von 40 Tonnen. „Wir haben zusätzliche Flächen freigeräumt und nun die Möglichkeit, rund 55 Tonnen in einem abgeteilten Bereich der Bauhofhalle zu lagern“, so Große weiter, der sich an die erheblichen Anstrengungen erinnert, die der Bauhof im Vorjahr betrieben habe, um von „überall her“ Streusalz einzukaufen.

„Wir hatten uns erst überlegt, weitere Lagerflächen von Privatleuten anzumieten.“ Letztlich aber habe sich die Samtgemeinde Gieboldehausen dagegen entschlossen, wie Olaf Müller vom Bauamt der Samtgemeinde berichtet. „Wenn man etwas kreativ ist, kann man in Engpässen auch zu normalen Preisen an Salz herankommen“, sagt Müller. Das Streusalz-Depot der Samtgemeinde hat ein Volumen von zunächst 50 bis 60 Tonnen. „Im vergangenen Jahr mussten wir uns lediglich in einer Woche einschränken, in der wir nur auf den Hauptverkehrsstraßen streuen konnten.“

Wenn der erste Schnee fällt, dann gehen viele Eichsfelder in den Toom-Baumarkt, um sich Streusalz für den privaten Gebrauch zuzulegen, weiß Mitarbeiter Stefan Böttcher. „Wir haben schon Streusalz in unseren Regalen stehen und einiges ist auch schon verkauft“, erläutert er. Um die Kunden nicht mit leeren Regalen enttäuschen zu müssen, wie es im vergangenen Jahr zeitweise der Fall gewesen sei, habe der Baumarkt dieses Mal vorsorglich mehr Streusalz geordert. Böttcher: „Wenn der Winter wieder so kalt wird, wollen wir nicht erneut so dastehen, wie im vorigen Jahr.“

Von Kristin Kunze

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