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Junge Forscher Wissenschaft zum Mitmachen

Was haben La Ola-Wellen mit unserem Herzschlag zu tun ? Warum ist die Sonne gelb ? Was ist ein roter Riese ? Sind Roboter dumm ? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen jetzt wissenshungrige junge Eichsfelder und erfahren dabei, dass Wissenschaft alles andere als trocken und langweilig ist.

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Der Blaue Planet: Einen Blick auf seine Geheimnisse können Kinder bei den Wissenswelten werfen.

Quelle: EF

Sechsmal Wissenschaft zum Zuhören, Ansehen und natürlich Mitmachen bietet die neue Vortragsreihe „Max-Planck Wissenswelten – Vorträge für junge Entdecker“ des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) und des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS). In der Zeit vom 4. Februar bis 15. April stellen Wissenschaftler beider Institute im Hörsaal des MPS in Katlenburg-Lindau jeden zweiten Freitag um 16 Uhr ihr Forschungsgebiet vor – natürlich in kindgerechter Form. Selbstständig krabbelnde Roboter, exotische Welten in den Tiefen unseres Sonnensystems und das Zusammenspiel winziger Sandkörner – die jungen „Studenten“ bis zwölf Jahre dürfen sich auf spannende Nachmittage freuen.

Um eines unserer lebenswichtigsten Organe, das Herz, geht es in der Auftaktveranstaltung am Freitag, 4. Februar. Wie schafft es unsere „Pumpe“ unseren Körper regelmäßig und verlässlich mit Blut zu versorgen? Was geschieht, wenn das Herz ins Stolpern gerät? Diesen Fragen geht Professor Stefan Luther vom MPIDS nach – und klärt dabei auch, was die elektrischen Impulse, die sich entlang des Herzmuskels ausbreiten, mit den La Ola-Wellen im Fußballstadion zu tun haben.

Die nächsten drei Vorträge entführen die Zuhörer in die Weiten des Weltalls. Dass dieses ausgesprochen farbenfroh ist, beweist am 18. Februar. Achim Gandorfer. Doch warum ist die Sonne gelb? Welche Farben haben Sterne? Was ist ein roter Riese? Gibt es blaue Zwerge? Einen Blick ins Innere der Erde und anderer Planeten wirft am 4. März Johannes Wicht. Die Vorgänge, die dort ein Magnetfeld erzeugen, können wir zwar nicht sehen, lassen sich aber im Hörsaal in Experimenten nachstellen.

Zu einer abenteuerlichen Reise durch das Planetensystem lädt Professor Ulrich Christensen am Freitag, 18. März, seine jungen Gäste ein. Stationen sind unter anderem die eisigen Monde des Saturns, die Gluthitze des Merkurs und unsere nächsten Nachbarn Venus und Mars. Die letzten beiden Ausgaben der Max-Planck Wissenswelten wenden sich dann wieder irdischen Themen zu. Am 1. April beweisen Professor Marc Timme und ein sechsbeiniger Roboter, dass auch künstliche „Lebensformen“ alles andere als dumm sind. Und am 15. April lüftet Professor Jürgen Vollmer unter dem Thema „Aus Sand gebaut – Auf Sand gebaut?“ die Geheimnisse, die die Sandburgen im Innern zusammenhalten. Die Max-Planck Wissenswelten richten sich vornehmlich an Kinder im Grundschulalter sowie der 5. und 6. Klassen. Die einzelnen Vorträge dauern voraussichtlich rund 45 Minuten.

Eltern, die ihren Nachwuchs begleiten möchten, können den Kindervortrag besuchen oder das Lindauer Institut im Rahmen einer Führung kennenlernen. Die Vorträge finden im Hörsaal des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung, Katlenburg-Lindau, Max-Planck-Straße 2, statt.

Kinder, die mit in die Wissenswelten reisen wollen, müssen sich vorher anmelden unter Telefon 055 56/97 9-0 oder im Internet unter siebert-rust@mps.mpg.de.

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