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Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus am Duderstädter Stadtberg

Eingeschlossen von Rauch und Flammen Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus am Duderstädter Stadtberg

Bei einem Wohnungsbrand in einem Sechsfamilienhaus in der Straße Am Stadtberg sind am Montagabend vier Menschen leicht verletzt worden: Sie wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Duderstädter Krankenhaus gebracht. Zuvor spielten sich dramatische Szenen ab.

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Im Einsatz: Feuerwehrleute beim Brand am Duderstädter Stadtberg.

Quelle: Kunze

Duderstadt. Die Feuerwehr musste drei von Rauch und Flammen eingeschlossene Bewohner des dreistöckigen  Hauses über Steckleitern retten. „Wären wir drei Minuten später gekommen, hätte es Tote gegeben“, teilt Stadtbrandmeister Stefan Schindler die Einschätzung von Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Thorsten Krone.

Als Brandursache vermutet die Polizei einen  technischen Defekt . Eine Heizdecke habe dabei keine Rolle gespielt, treten die Beamten am Brandort aufgekommenen Gerüchten entgegen.

Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus am Duderstädter Stadtberg sind vier Menschen verletzt worden. Im Obergeschoss waren die Bewohner des dreistöckigen Gebäudes von Rauch und Flammen eingeschlossen.

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Das Feuer brach im Schlafzimmer eines 88-Jährigen in der mittleren Etage aus. Seine 87-jährige Ehefrau, die auf den Pflegedienst für ihren Mann wartete, entdeckte die Flammen und alarmierte um 19.20 Uhr über eine 39-jährige Nachbarin Feuerwehr und Polizei. Mit Hilfe der Nachbarin konnte der 88-Jährige noch über das Treppenhaus aus der Wohnung gebracht werden, während sich dichter Qualm über das ganze Haus verteilte.

Als die Brandschützer eintrafen, detonierten zwei Sauerstoffflaschen , die der medizinischen Versorgung  des lungenkranken Mannes dienten. Durch die Explosion barsten Fenster und Türen. „Die komplette Wohnung stand auf einen Schlag in Flammen“, berichtet Krone. Über Steckleitern musste ein 15-Jähriger vom Balkon über dem Brandherd, zwei weitere Hausbewohner aus ihrer Wohnung gerettet werden. Mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung wurden das ältere Ehepaar, ihre Nachbarin und der Jugendliche ins Krankenhaus gebracht.

11 Feuerwehrfahrzeuge

Die Feuerwehr konnte verhindern, dass sich die Flammen auf weitere Wohnungen ausbreiteten. Die eigentlichen Löscharbeiten waren bis 22.30 Uhr abgeschlossen, der Einsatz der Rettungskräfte dauerte bis 1 Uhr nachts an. Neben Notärzen und Rettungsdienst waren elf Feuerwehrfahrzeuge vor Ort, darunter die Duderstädter Drehleiter. Zum Einsatz kamen laut Krone rund 70 Brandschützer der Wehren aus Duderstadt, Westerode, Mingerode, Gerblingerode, Tiftlingerode und Esplingerode. Die Ortswehren wurden vor allem wegen weiterer Atemschutz-Geräteträger benötigt.

Erste Schätzungen gehen von rund 150 000 Euro Schadenshöhe aus. Das Mehrfamilienhaus ist vorerst unbewohnbar. Die Bewohner wurden ausquartiert und sind erst einmal bei Verwandten und Bekannten untergekommen. Von Grund auf saniert werden muss voraussichtlich die rechte Haushälfte des Sechsfamilienhauses: Die untere Wohnung ist durch Löschwasser stark beschädigt, die obere Wohnung stark verrußt, die mittlere Wohnung komplett ausgebrannt. Dort hat nur der nahezu unversehrte Bücherschrank den Flammen standgehalten, im Wohnzimmer tickte gestern noch eine völlig verkohlte Pendeluhr.

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