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Zahl der Diebstähle aus Autos ist explodiert

Steigerung um 336 Prozent Zahl der Diebstähle aus Autos ist explodiert

Seit Jahresbeginn sind im Bereich des Duderstädter Polizeikommissariats bis Ende Oktober 96 Autos aufgebrochen worden. In den ersten zehn Monaten des Vorjahres waren es 22. Das entspricht einer Steigerung von 336 Prozent. Zugleich verdoppelte sich die Zahl der Taschendiebstähle von acht auf 17 Fälle.

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Verteilen vor der Feilenfabrik Flyer mit Tipps gegen Langfinger: die Polizeibeamten Sandra Dreger und Dierk Falkenhagen.

Quelle: Lüder

Duderstadt. Erschreckend seien aber nicht nur die Zahlen, sondern auch die Sorglosigkeit, mit der es Dieben oftmals leicht gemacht werde, sagt Polizeichef Otto Moneke.

Das erleben auch die Beamten, die am Dienstag eine mobile Wache am Einkaufszentrum Feilenfabrik aufgeschlagen haben, im vorweihnachtlichen Trubel Flyer zur Fahrzeugsicherung („Bremsen Sie Diebe rechtzeitig aus!“) verteilen und geparkte Autos unter die Lupe nehmen. „Es ist erstaunlich, was alles im Auto liegenbleibt, wenn es schnell gehen soll“, sagt Polizeioberkommissar Dierk Falkenhagen.

Während die Insassen einkaufen oder bummeln gehen, bleiben in vielen Fahrzeugen deutlich sichtbar Mobiltelefone, Navigationssysteme, Geldbörsen und Handtaschen liegen – teilweise geöffnet. Auch Laptops auf dem Beifahrersitz sind keine Seltenheit, in einem Fall liegt eine Schmuckschatulle mit Goldringen und Silberschmuck auf der Rückbank. Auf ihr unbekümmertes Verhalten angesprochen, reagieren viele Autofahrer nicht minder sorglos.

Taschen und Portemonnaies unbewacht in Einkaufswagen

Aussagen wie „Da ist doch gar nicht viel drin“ oder „Bei mir lohnt sich das nicht“, gehören zu den Standardreaktionen.„Das wissen aber die Täter nicht“, kontern die Ordnungshüter. „Bleiben sie ruhig stehen, ich will nur Einkaufstüten ins Auto packen“, sagt eine schwer beladene Dame mittleren Alters und lächelt den hinter ihrem Wagen stehenden Polizisten zu. Den Rat, die Tüten lieber im Kofferraum zu verstauen, schlägt sie in den Wind: „Da kann man auch reinschauen.“ Kein Wunder. Die Abdeckung fehlt.

Auch im Supermarkt fühlen sich die meisten Kunden sicher vor Langfingern. Polizeikommissarin Sandra Dreger wundert sich, wie viele Kunden Taschen und Portemonnaies unbewacht in Einkaufswagen liegen lassen. Nicht nur ihnen drückt sie die Broschüre „Schlauer gegen Klauer“ mit Tipps gegen Tricks von Taschendieben in die Hand. Bei kleineren Beträgen würden vor allem ältere Menschen oftmals schon aus Scham keine Anzeige erstatten. Auch an Geldautomaten seien Senioren häufig zu vertrauensselig. Misstrauen sei aber angebracht, die Zahl der Diebstähle und Überfälle nach dem Geldabheben nehme zu.

Präventive Polizeiaktionen wie die vor der Feilenfabrik würden das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger stärken, sagt Dreger. Und Moneke betont, dass derartige Aktionen wiederholt würden. Diebstähle aus Autos würden überall passieren, allerdings eher nachts und weniger vor Einkaufszentren, räumt er ein.

polizei-beratung.de

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