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Zu wenig Betreuungsangebote

Kulturausschuss Zu wenig Betreuungsangebote

Einen Beschlussvorschlag zur Anpassung der Betreuungsmöglichkeiten in Duderstadt und den zugehörigen Gemeinden haben die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport in ihrer konstituierenden Sitzung verfasst. Es fehlen vor allem Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. Während die Grundschulen insgesamt um etwa einen Klassenverband pro Jahr schrumpfen würden, sei der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren weiter angestiegen, erklärte Kulturbeauftragter Horst Bonitz. Die Stadt Duderstadt setze sich weiterhin für den Erhalt der Grundschulstandorte ein.

Unterstützung gefordert

Dazu bemerkte Gerd Goebel (CDU): „Schließungen von Grundschulen haben immer Auswirkungen auf die Infrastruktur eines Dorfes, aber jahrgangsübergreifende Klassenverbände sind auch keine pädagogische Dauerlösung.“ Zurzeit gebe es 718 Schüler an acht Grundschulen in 44 Klassenverbänden, erklärte Bonitz. Darunter besuchten fünf Kinder von Geflüchteten die Grundschulen, 22 das Eichsfeld-Gymnasium, 15 die Astrid-Lindgren-Schule und 59 würden an den Berufsbildenden Schulen unterrichtet. Vom Landkreis würde weitere Unterstützung sowohl bei der baulichen Situation als auch bei der inhaltlichen Auslegung mit Blick auf die anstehende Inklusion gefordert werden.

Lothar Dinges (Freie Wähler) forderte: „Wir brauchen eine genauere Vorplanung und intensive Kommunikation. Von der Inklusion sind alle Kinder betroffen.“ Doris Glahn (SPD) sprach sich für mehr Schulsozialarbeiter aus. Eine Stelle, die sich die Janusz-Korczak-Schule mit der Grundschule Mingerode teile, sei bereits vom Landkreis vergeben worden, allerdings sei die Stelle vorerst auf zwei Jahre begrenzt, sagte Bettina Steinmetz als Vertreterin der Stadt Duderstadt.

Verhandlungen führen und Maßnahmen umsetzen

Nach dem Sachstandsbericht über die Kinderbetreuung sei auch für 2016/ 2017 deutlich geworden, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren zunehmen werde, erläuterte Steinmetz, und zwar trotz der inzwischen zusätzlichen Betreuungsmöglichkeiten im Tabalugahaus und der Erweiterungen in den Kindergärten Fuhrbach und Nesselröden. Der Beschlussvorschlag des Ausschusses umfasst die Bevollmächtigung des Bürgermeisters, neue Möglichkeiten zur Kleinkinderbetreuung zu prüfen, Verhandlungen zu führen und Maßnahmen umzusetzen. Auch die notwendigen Haushaltsmittel sollen nach Abstimmung mit den Kindergartenträgern bereitgestellt werden.

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