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Schnäppchen und Gepräche im Vorgarten

Garagenflohmarkt in Duderstadt Schnäppchen und Gepräche im Vorgarten

Was tun, wenn zu Hause immer mehr Dinge herumstehen und liegen, die eigentlich keiner mehr benutzt? Die Duderstädterin Vanessa Spicka mobilisierte ihre Nachbarn im Siebigsviertel und organisierte einen gemeinsamen Garagenflohmarkt. „Mit dem Verlauf sind alle zufrieden“, zog sie ein positives Fazit.

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Quelle: Franke

Duderstadt. 20 Anwohner der Prälat-Bank Straße und der Carl-Biermann Straße beteiligten sich am Sonntag an der Flohmarkt-Aktion. Der Startschuss fiel um 10 Uhr. Das Wetter spielte den Anbietern in die Karten, sodass sie bei schönem Wetter ihre Waren feilbieten konnten.

Viele haben Luftballons aufgehängt und bunte Hinweisschilder gemalt, um die Leute darauf hinzuweisen, wer sich beteiligt. Gleich zu Beginn fanden sich auch bereits die ersten Schnäppchenjäger an den Ständen ein. „Die Männer schauten vor allem nach Werkzeug, die Frauen nach Handtaschen“, sagte Spicka.

Keine Tischgebühren

Stephanie Overhoff berichtete, dass die Haushaltswaren, die sie aus einer Haushaltsauflösung hatten, sich besonders gut verkauften. Der Vorteil eines solchen Flohmarktes sei, dass man nicht erst ein- und hinterher wieder auspacken müsse, sondern die Sachen nur vor die Tür stelle.

Wenn man wisse, was ein Tischmeter auf einem Flohmarkt koste, dann könne man ausrechnen, wieviel sie schon vorab an Gebühren hätte zahlen müssen. „Das muss man dann erst einmal wieder reinholen“, sagt sie. Doch manches Schätzchen komme wider Erwarten nicht so gut an.

So hatte Thomas Overhoff erwartet, dass eine alte Nähmaschine bestimmt schnell verkauft sei. Doch da hatte er sich getäuscht. „Die ist eben nicht so selten, wie ich gehofft hatte“, sagt er.

Durchgehend gut besucht

„Manche Leute kamen aber auch zum Smalltalk“, erzählt Thomas Overhoff. Diese hätten dann bei ihnen im Garten gestanden und über die angebotenen Waren diskutiert. „Einige haben sich gegenseitig die Sachen schmackhaft gemacht.“ Zwischendurch machen aber auch andere Anbieter die Runde und fragen, wie es bei anderen laufe.

So berichtet Marion Bode während ihrer Stippvisite bei Overhoffs, dass sie schon zahlreiche Dinge verkauft habe. Die Bandbreite reiche vom Spiegel über Bilder bis zu Schuhen und Stiefeln. Sie ist zufrieden mit der Resonanz auf die Aktion. „Es kommen durchgehend Leute“, sagt sie.

Fahrräder als Verkaufsschlager

Auch Tamara Hellmold ist von der Idee begeistert. „Man hat die Sachen ja sowieso im Keller stehen“, sagt sie. Deshalb sei der Aufwand für den Flohmarkt übrschaubar. An ihrem Stand waren vor allem die Fahrräder und Roller schnell verkauft.

Zum Abschluss machte auch Vanessa Spicka noch einmal eine Runde, um bei allen nach einem Fazit zu fragen. „Alle waren fröhlich und lustig“, sagte sie. „Es war ein toller Tag.“ Und, da seien sich eigentlich alle einig, Flohmarkt sollte wiederholt werden. Problemlos könne das Einzugsgebiet vergrößert werden, berichtet Spicka von Besuchern aus benachbarten Straßen, die gern mitgemacht hätten.

„Doch das können wir nicht machen, denn wenn wir mehr als 25 Teilnehmer hätten, müssten wir  es als Marktfest anmelden. Doch da würde sich der Aufwand noch einmal erheblich steigern. „Ich bin zufrieden, dass das, was ich aus einer Sofalaune heraus angestoßen habe, solch einen Erfolg hatte“, sagt Spicka.

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