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Zukunftstag: Für einen Tag als Journalisten im Rathaus

Entdecken und berichten Zukunftstag: Für einen Tag als Journalisten im Rathaus

Hunderte Schüler von der siebten bis zur zehnten Klasse besuchten am Zukunftstag Firmen und Institutionen in der Region. Hier wollten sie Einblicke in Berufe erlangen, Mitarbeiter befragen und sich ein Bild von  den verschiedenen Tätigkeitfeldern machen.

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Als Nachwuchs-Redakteure auf Entdeckungstour im Rathaus: Lola Heublein, Djamila Legatzki, Madeleine Wächter und Marek Jans (von links).

Quelle: Thiele

Duderstadt. Auch beim Eichsfelder Tageblatt waren vier Jugendliche zu Gast, die für einen Tag die journalistische Arbeit kennenlernten. Lola Heublein (14), Djamila Legatzki (14), Madeleine Wächter (13) und Marek Jans  (12) haben sich im Duderstädter Rathaus umgeschaut und einen eigenen Artikel  über ihre Eindrücke  verfasst. 

Lola: Im Duderstädter Rathaus sind nach der Neueröffnung im vergangenem Jahr trotz Renovierungsarbeiten die alten Fassaden aus Gestein erhalten geblieben. Das Rathaus breitet sich auf neun Etagen aus. Der 65  Meter hohe Turm besitzt nicht nur eine gute Aussicht über die Marktstraße von Duderstadt und ihre Umgebung, sondern dient auch als zu Hause der Fledermäuse.

In den großzügigen Räumen befinden sich viele alte Ausstellungsstücke aus den Jahren vom 14. bis 18. Jahrhundert. Außerdem sind viele interessante Informationen über die Stadtgeschichte und den Lebensumständen aus dem Mittelalter zu finden. Durch die passende Akustikeffekte konnte man sich gut in die Situationen der Ereignisse von früher versetzen.

Djamila: Im Erlebniszentrum „Rathaus Duderstadt“ herrschte eine angenehme Atmosphäre. Es gab interessante Dinge zu betrachten, wie beispielsweise verschiedene Ausstellungsstücke, Bilder aus dem Mittelalter und weitere Objekte. Nach einer Wanderung hinauf in den Turm landeten wir im Kerker.

Hier herrschte dann eine etwas andere Atmosphäre, denn dort wurden mit einer Diashow und akustischen Signalen die schaurigen Foltermethoden angedeutet, die im Mittelalter angewendet wurden. Im Kerker und im Turm war es etwas kühler als in den anderen Räumen. Auch berühmte Personen, wie der Bundespräsident Joachim Gauck und Sänger Peter Maffay waren bereits hier, um das Rathaus zu besichtigen.

Madeleine: Das Rathaus ist das älteste in Deutschland. Die Neuausstattung und die Renovierung im Rathaus im vergangenen Jahr im Mai, ist schön geworden. Es wurde zwar neu gemacht, aber die alten Wände von früher sind geblieben. Das ist schon rustikal, doch man fühlt sich in dem Altbau wohl.

Manche Räume wie zum Beispiel die Folterkammer ist so geblieben wie sie seit Jahrhunderten existiert. Es ist dort sehr interessant und sehr empfehlenswert. Am Ausgang des Rathauses liegt ein Gästebuch, wo schon viele Besucher reingeschrieben haben. Nicht nur  Deutsche, sondern beispielsweise auch Menschen aus China oder Engländer.

Marek: Im Rathaus von Duderstadt wird viel mit Multimedia erklärt. Viele davon sind sehr gut sind, aber bei manchen muss man erst mal gucken, wie man sie bedienen muss. Auch für Rollstuhlfahrer ist ein Rathaus-Besuch möglich. In den drei Etagen sind alle Griffe in der Höhe und Greifweite der gehandicapten Besucher angebracht. Grundsätzlich können Gäste im Rollstuhl einen Besuch in dem Rathaus bis in die 3. Etage machen.

Fazit: Auch für Gleichaltrige lohnt sich ein Besuch im Duderstädter Rathaus, weil man viel Neues lernt. Die Mitarbeiter erklären gut und präsentieren sich freundlich. Allerdings sind manche Hinweisschilder nicht sofort zu finden. Sie sollen aber laut Christel Rhode, Mitarbeiterin der Touristeninformation, bald verbessert werden. Insgesamt hat der Besuch allen Spaß gemacht.

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